Manimal - Trapped In The Shadows

Review

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2001 in Göteborg gegründet, brachten MANIMAL zunächst drei Demos heraus und debütierten 2009 „richtig“ mit „The Darkest Room“. Das alles ging leider an mir vorbei, und wenn ich das neue Werk „Trapped in The Shadows“ als Maßstab nehme, habe ich da einiges nachzuholen! Vom ersten Moment an faszinieren die Schweden mit einer ganz eigenen, affengeilen Mischung aus US- und europäischem Power Metal, teilweise sogar innerhalb eines Songs!

Namen wie JUDAS PRIEST, KAMELOT oder GAMMA RAY kommen einem beim Hören von „Trapped In The Shadows“ in den Sinn, und alles passt so wunderbar zusammen, als wäre es die natürlichste Sache der Welt. Ganz groß, was MANIMAL da machen! Beim Opener „Irresistable“ klingt Shouter Samuel Nyman Rob Halford zu „Painkiller“-Zeiten zum Verwechseln ähnlich! Von einer Kopie kann dennoch keine Rede sein, dazu sind die individuellen Facetten seiner Stimme zu ausgeprägt. An seiner Seite lässt Gitarrist Henrik Stenroos seine Klampfe so herrlich wiehern, dass sich jedem Headbanger die Nackenhaare aufstellen. Auf dem granitharten Rhythmusfundament von Bassist Kenny Boufadene und Schlagwerker André Holmqvist können sich die beiden nach Herzenslust austoben.

Aber das Wichtigste sind und bleiben die Songs, und auf dem Gebiet lassen MANIMAL noch weniger anbrennen als beim Handwerk. Mal stehen auf „Trapped In The Shadows“ die Riffs, dann wieder die Melodien im Vordergrund, dabei stets das beste Ergebnis im Blick. Zu den Nummern, die man unbedingt gehört haben muss, zählen das schleppende „Man-Made Devil“, bei dem das Tempo im Soloteil geschickt angezogen wird, das rasende „Silent Messiah“ mit seinem atmosphärischen Mittelteil und das stimmungsvolle „The Journey“, wo Udo Dirkschneider als Gastsänger mitwirkt. Bei „Invincible“ sorgt viel Hall auf den Vocals im wahrsten Sinne des Wortes für einen neuen Effekt, ohne dass es kalt wirkt. MANIMAL haben es in allen Bereichen echt drauf!

Als Krönung wurde „Trapped In The Shadows“ von Top-Produzent Achim Koehler mit einem schönen organischen Supersound versehen, wie man ihn bereits von PRIMAL FEAR oder BRAINSTORM kennt und schätzt. Alles zusammen genommen, gehört das neue Album von MANIMAL auf den Einkaufszettel jedes Power Metal-Fans, egal welche Variante dieses Stils er bevorzugt.

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15.12.2015

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