Peter Pan Speedrock - Pursuit Until Capture

Review

Galerie mit 14 Bildern: Peter Pan Speedrock - Speedfest 2015

Fein, das war abzusehen. PETER PAN SPEEDROCK haben sich endgültig ihren Weg an die Spitze gebahnt. Nachdem es um die texanischen SPEEDEALER in den letzten Jahren beängstigend ruhig geworden ist, ZEKE zwar anständige, aber bei weitem keine, wie man das sonst gewöhnt war, überragenden Alben mehr abliefern und THE DWARVES mehr damit beschäftigt sind ihr räudiges Image zu pflegen, als Musik aufzunehmen, liegt es bei den Holländern die Speedrock-Kohlen aus dem Feuer zu holen. Dabei ließen sich die Knaben Peter, Bartmann und Bart nie, wie der Bandname vielleicht vermuten lässt, auf benzingeschwängerten Hochgeschwindigkeits-Rock reduzieren, sondern fühlten sich auch neben Kollegen wie THE BONES und GLUECIFER pudelwohl und rasten immer mit diesem betörenden MOTÖRHEAD-Feeling über die Piste.

Waren bereits das 2005er „Spread Eagle“ und die Split mit den Seattle-Supersonics von ZEKE viel versprechende Veröffentlichungen, so fehlte ihnen dann immer noch dieses gewisse, häufig zitierte Etwas, der letzte Schliff, um richtig durchstarten und Ausrufzeichen setzen zu können. Ihrer „tuff ‘n’ ruff“-Formel wurde nun die nötige Finesse beigemengt, es wurde ein Gang höher geschalten und Kolben und Zylinder auf Hochglanz poliert. Diese Produktion, für die sich niemand geringerer als Tomas Skogsberg verantwortlich zeigt, klingt trotz dick aufgetragener Politur ungeschliffen und verleiht „Pursuit Until Capture“ den so vielfach stereotypisierten, hier aber in seiner ganzen authentischen Natürlichkeit zur Geltung kommenden Sound. Während schon Peter van Elderens ohrenbetäubendes Gebrüll qualmende Reifenspuren hinterlässt, legen sich Gitarre, Bass und Schlagzeug mit manischer Energie erst so richtig ins Zeug – und hinterlassen nichts als verbrannte Erde. Dafür garantieren verflucht heiße, mitreißende Rock-‘n’-Roll-Rhythmen, ölig schmierige Singalongs und die Zielflaggen fixierten Gitarren-Soli.

„Pursuit Until Capture“ ist eine durchweg dufte Scheibe geworden. Neben ein paar richtig arschcoolen Riffs und ohrwurmigen, fast schon radiotauglichen Melodien sind es vor allem die Refrains, die Songs wie das starke „You Do It Or You Don’t“, „Cool-School Drop-Out“, „(Hangin‘ With The) Wrong Crowd“ oder den Titelsong mit einer Langzeitwirkung versehen!

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27.09.2007

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