Rotten Sound - Murderworks

Review

Galerie mit 11 Bildern: Rotten Sound auf dem Summer Breeze Open Air 2016

Woran erkennt man ne gute Grindcore-Scheibe? Wird mein Leben dadurch besser? Genau! Als Student kennt man das ja: ausschlafen bis 13:00 und dennoch müde und angekatert sein. Doch die Morgenmuffel-Attitüde wird mit dieser CD im Radio-Wecker vernichtet. Auf einmal kann ich bei Mortal Kombat entspannen, beim schneller Autofahren Zeit sparen und bei Müdigkeit mit einer Dosis dieses Tonträgers entgegenwirken. Wer sich jetzt fragt, was auf “Murderworks” zu hören ist, der möge einen Blick auf die Coverabbildung werfen. Ganz recht, der blutige Schlachterklittel ist als Motiv nicht zufällig gewählt, denn auch die Musik auf “Murderworks” ist ein akustisches Blutbad. Die Finnen von ROTTEN SOUND spielen Grindcore der Extraklasse. Fast durchgehend im High-Speed-Tempo rast das Quartett durch 14 Songs und nimmt nur in Ausnahmefällen den Ziegelstein vom Gaspedal. In diesen Momenten erinnert mich der Sound an klassischen Schweden-Death der Marke Dismember/Entombed. Aber kaum gibt’s einen dieser Midtempo-Parts wird wenige Sekunden später die Tachonadel wieder auf Blasbeat-Niveau gerissen. Auch wenn knapp 28 Minuten nicht gerade Longplay entsprechen, jede Minute dieses Mörderwerkes knallt ohne Ende. Anspieltip für die ganz Eiligen wäre das 11-sekündige “Suffer”, das alle Stärken dieses Album in Kürze vorträgt. Fazit: “Murderworks” ist in seiner Eindimensionalität nichts für Leute die Abwechslungreichtum dem stumpfen Gebolze vorziehen. Aber was hat eine Band wie ROTTEN SOUND falsch gemacht, wenn sie einfach nur heavy ist? Garnix!

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03.07.2002

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Rotten Sound auf Tour

21.04.18metal.de präsentiertGrind Over Europe IIExhumed, Rotten Sound und ImploreHaus der Kulturen, Göttingen
22.04.18metal.de präsentiertGrind Over Europe IIExhumed, Rotten Sound und ImploreEscape Metal Corner, Wien
26.04.18metal.de präsentiertGrind Over Europe IIExhumed, Rotten Sound und ImploreHafenklang, Hamburg
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5 Kommentare zu Rotten Sound - Murderworks

  1. Anonymous sagt:

    Wo ich vom heutigen Grindcore eh schon so viel halte, kommt dieses album gerade richtig!! Das Gegrunze was man hier knapp 30 Minuten ertragen muss stört mich dabei noch nichtmals, auch wenn ich im Schweinestall vom benarchbarten Bauern das selbe hören würde, und sogar noch ganz umsonst… Aber wo zur Hölle ist die verdammte VARIATION (von Inovation erst gar keine Rede…)!? Ein song sample von 10 sekunden vertritt doch hier das ganze album! Diese jungs sing einfach nur gestört, und das sage ich als Death Metal fan (und somit auch einiges gewohnt bin)! Aber dieses album ist definitiv zu krank! Dazu kommt noch dieses überaus ansprechende covermotiv auf dem das \"licensed\" siegel schon vorgeprägt ist…nee, wer dieses album wirklich kauft ist selbst schuld. wer grindcore magt, soll lieber wieder die altern carcass & napalm death scheiben aus dem schrank graben.

    5/10
  2. Grinder sagt:

    Hey , bleib bei In Flames (Avril) ! Wer als Death/Grind Fan dieses Album nicht geil findet darf zurück in den Kindergarten! Je kränker desto besser und wenn du Rotten Sound als unbedarftes Gegrunze abstempelst , scheinst du ja darüber hinaus nicht viel zu kennen . Für jeden der auf Death/Grind/Gore steht zu empfehlen ! stay sick

    8/10
  3. Alarmist sagt:

    Klasse Album, dass immernoch nicht an seiner Stärke verloren hat buw. langweilig wurde! So lass ich mir Death Metal gefallen!

    8/10
  4. Anonymous sagt:

    Köstliches Gebolze, besser als Nasums "Human 2.0". Crustige early-ENT-Riffs treffen auf Terrorizer/Carcass und das ganze wird dann heftigst durchgevögelt ! Royal Gore Flesh !

    10/10
  5. vomitoryequalsgod sagt:

    eines der besten grind-alben überhaupt! wie kann man sagen das man lieber zu napalm death und carcass wechseln soll? grindcore wurde mit der absicht erfunden absolut hart und ohne oder zumindest mit kaum musikalischer struktur zu sein. je härter die band desto besser der grindcore! ich hasse es das alle diese elementare grundvorraussetzung des genres vergessen und bands wie napalm death und carcass nur weil sie als erstes da waren in den himmel heben. napalm death wurden schon längst überrundet (hybrid viscery, regurgitate und eben rotten sound sind beispiel dafür). sie haben sich so weit von ihrem eigenem ggenre entfernt das sie gar nicht mehr dazugehören und nur weil euch das was ihr hört zu hart ist heißt das nicht das es weniger gut ist ganz im gegenteil es ist eine weiternetwicklung und deutliche verbesserung!

    10/10