Steve Rothery - The Ghosts Of Pripyat

Review

KURZ NOTIERT

Die meisten werden Steve Rothery vor allem als Gründungsmitglied und Gitarristen der britischen Prog-Legende MARILLION kennen, allerdings unterhält der Saitenvirtuose abseits seiner Hauptband noch diverse weitere Projekte. Mit „The Ghosts Of Pripyat“ legt der Meister nun sein erstes Solo-Album vor. Darauf bietet Rothery sieben instrumentale Prog-Songs mit – wie sich das für einen gestandenen Progger gehört – Hang zur Überlänge und ausufernden Atmosphäre. Die Kompositionen besitzen dabei über weite Strecken ein fast schon esoterisches Flair: Im Hintergrund sanft tönende Synthies sowie die behutsam agierende Rhythmusgruppe bieten das Bett, auf dem es sich der Bandleader mit seinem feinfühligen Gitarrenspiel gemütlich macht. Nur gelegentlich geht es dabei etwas intensiver zu Werke (hier sei vor allem das griffig-rockige „White Pass“ genannt), über weite Strecken gleitet die Platte vorrangig entspannt dahin – wobei sich allerdings auch die eine oder andere Länge einschleicht. Sei’s drum. Mit Steven Wilson und Steve Hackett greifen zudem noch zwei prominente Gäste in die Saiten, was „The Ghosts Of Pripyat“ am Ende zu dem macht, was es ist: eine runde Sache.

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04.03.2015

"Am Ende isses immer Arbeit."

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