Tracer - Spaces In Between

Review

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Vor zwei Jahren setzte das australische Trio um die Brüder Michael und Leigh Brown sowie Drummer Andre Wise ein musikalisches Achtungszeichen. „L.A.?“ bot ausgezeichneten Stoner Rock und heimste gute Kritiken ein. Nach einer erfolgreichen Europatour Ende 2009 lieferten TRACER im September letzten Jahres einen umjubelten Auftritt auf der PopKomm in Berlin ab. Nach erfolgreichen Konzerten in Deutschland, Tschechien, den Niederlanden, der Schweiz und in Großbritannien zog sich die Band ins Studio zurück. In der Tasche einen Vertrag mit Cool Green Recordings.

Jetzt liegt mit „Spaces in Between“ das fertige Album vor – und kann sich absolut sehen und vor allem hören lassen. Zwölf satte Songs, die einen um die Zukunft des Rock’n’Roll nicht bange werden lassen. Schon die ersten Riffs des Openers „Too Much“ deuten an, dass hier alle Rockfans auf ihre Kosten kommen. Gekonnt liefern auch die folgenden Songs Reminiszenzen an Jimi Hendrix, Robert Plant oder AUDIOSLAVE. Jedoch klingen TRACER zu keiner Zeit nach billiger Kopie. Im Gegenteil.

Die Band hat ein Gespür dafür, eingängige Songs für das Jahr 2011 zu schreiben und trotzdem ihrer Vorliebe für Classic Rock zu frönen. Wie schon auf „L.A.?“ gibt es auf diesem Album keinen Ausfall, dafür einige Perlen, die besonders erwähnt werden können. „Devil Ride“ kommt mit einer schnoddrigen Gitarre und einem ausgezeichneten Chorus daher, „Walk Alone“ entwickelt sich nach ruhigem Beginn zu einem echten Rockkracher. Dass TRACER auch die ruhigen Töne beherrschen, stellen sie mit Songs wie „Voice In The Rain“ oder „Dead Inside“ unter Beweis, bevor mit „Save My Breath“ die Boxen nochmals ordentlich durchgepustet werden. Zum Abschluss haben TRACER noch einen echten Knaller parat. „Won’t Let It Die (Run Mary)“ beginnt als Akustiksong und gipfelt in einem kreischenden Gitarren- und Stimmfinale.

Wer auf gut gemachten Stoner Rock steht, wird in diesem Jahr nicht um „Spaces In Between“ herumkommen. Ein hörenswertes Album, auf dessen Liveumsetzung man sich im Herbst freuen kann, wenn die Jungs aus Australien auch wieder auf deutschen Bühnen zu sehen sein werden.

04.10.2011

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