Wolftooth - Valhalla

Review

WOLFTOOTH stammen aus dem wunderschönen US-Bundesstaat Indiana und singen auch auf ihrem zweiten Album „Valhalla“ vornehmlich über alte Götter und Legenden. Das liest sich stumpf und archaisch, der staubtrocken produzierte Stoner Doom ist jedoch modern und melodisch. Die Band haut einen knackigen Kopfschüttler nach dem anderen raus, lässt nur selten Langeweile aufkommen, driftet aber auch nicht oft in musikalisch gehobenere Gefilde ab.

Kurz notiert – WOLFTOOTH liefern Genrefans guten Stoff für den Sommer

WOLFTOOTH erinnern zunächst an FIREBALL MINISTRY, was nicht zuletzt am ähnlich nasalen Gesang liegen dürfte. Dann aber werden auch Anleihen bei Bands wie THE SWORD oder GRAND MAGUS erkennbar, bevor jene sich in jeweils ganz eigene Richtungen entwickelten. Die Lücke, die beide Bands durch ihre Weiterentwicklungen hinterlassen haben, füllen WOLFTOOTH gekonnt aus. Wer sich davon angesprochen fühlt, macht mit „Valhalla“ nichts falsch. Genrefans, die noch Stoff für den Sommer brauchen, können ebenfalls bedenkenlos zugreifen.

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28.06.2020

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1 Kommentar zu Wolftooth - Valhalla

  1. Albatross sagt:

    Bei allem Respekt Marc, nachdem ich die Review gelesen habe war ich überrascht, dass Du der Platte noch 7 Punkte gegeben hast. Der Arikel ist sehr lustlos geschrieben und pauschalisierend.
    Im Endeffekt ist es ein kurzer unfairer Abriss über ein Album, den es so nicht verdient hat. Aus eigener Erfahrung heraus kann ich verstehen, das man etwas gelangweilter reagiert, weil wir alle ja mal weider auf ein richtiges Knaller Album, bzw. auf eine Reihe an Legendären Alben wartet. Viele heranwachsende Bands heutzutage haben nicht mehr die Muse, Kraft und Kreativität Alben oder Songs zu schreiben die einen vom Hocker hauen. Das Album ‚Valhallah‘ ist (je nach Geschmack) auch nicht unbedingt ein Album von dem man in den höchsten Tönen schwärmen muss, doch ist das auch für eine Doom Rock Platte ein gutes Album. (Bands wie Lord Vicar setzen da natürlich auch ganz andere kreative Maßstäbe) Eben weil dieser Doom Rock/Metal mit Stoner Rock Hand in Hand geht, ist es ein gutes Album. Ich selber bewege mich in dieser Szene und muss sagen, das die meistens Bands (nach der ersten Welle) viel zu wenig Abwechslung und Kreativität bieten und eeeewig auf langweiligen Midtempos (genauso Gand Magus. Das Stoner mehr als Midtempo ist, haben die großen Kyuss gezeigt) und den immer gleichen Riffs hängen bleiben. Wolftooth geben sich dabei schon wesentlich mehr Mühe. So hinkt in meinen Augen auch der Vergleich mit Grand Magus und The Sword. Es mag Ähnlichkeiten geben, doch macht der Drummer von Wolftooth den Unterschied. Grand Magus zum Beispiel, verfallen meist einem wenig spektakulären Helden-Schlagzeug ‚puff puff Tack‘, in gelangweiltem Tempo. Bei Wolftooth Groovet der Drummer durch und zeigt coole fills und Übergange.
    Zu dem ‚Nasalen‘ Gesang muss noch gesagt werden, dass sich Nasal ja schon etwas anders anhört. Zumal Fireball Ministry in verschiedenen Abschnitten auch mal leichte unterschiede beim Gesang zu hören sind. Da ist auch nicht alles immer nur hoch herausgejubelt. Der gesang von Wolftooth ist einfach extrem hoch, manche schaffen es nicht ‚offen‘ zu singen. So klingt es meist etwas gedrückt was dann zu einem nasalen Klang führen kann. Der Gesang und auch die Musik kommt meiner Meinung nach Paul Chain sehr nahe. Ich denke ‚Roses of Winter‘ ist da ein gutes Beispiel. jedoch finde ich, obwohl ich diesen Vergleich gezogen habe, das man Bands nicht immer mit bestehenden Größen messen sollte. Viele kennen The Sword oder Grnad Magus gar nicht, besonders heranwachsende Musikliebhaber. Wäre cool die Bands etwas liebevoller, faierer und objektiver für Ihre Arbeit zu bewerten.

    So würde ich sagen, nicht nur Szene Fans werden daran Spaß. ‚Magste Heavy Musik, kannste damit rocken!‘

    PS.: Lieber Marc, sei mir bitte nicht böse für meine Worte. Sie waren auf keinen Fall böse gemeint. Ich finde die entwicklung in der Hard’n’Heavy Szene etwas beängstigend und nervig. Da sollten sich wenigstens die bisherigen Liebhaber etwas liebevoller mit neuer Musik beschäftigen. Vor allem wenn diese Musik mehr kann als ‚Puff Tak Puff Tak‘. Wobei selbst das ist im Falle mancher Bands cool kommt.

    Liebe Grüße, Genießt das Wochenende!

    8/10