Zakk Sabbath - Vertigo

Review

Mal ehrlich, hat irgendjemand nach einer Neueinspielung des BLACK SABBATH-Debüts gekräht? Vermutlich nicht. ZAKK SABBATH haben sich trotzdem daran gewagt und veröffentlichen das Ergebnis unter dem Titel „Vertigo“.

Wer braucht bitte „Vertigo“?

Hinter der Band verbirgt sich unter anderem – der Name deutet es an – Gitarrenheld Zakk Wylde. Der hat als langjähriger Gitarrist von Ozzy Osbourne regelmäßig unter Beweis gestellt, dass er das SABBATH-Material angemessen auf der Gitarre umsetzen kann. Auf „Vertigo“ übernimmt er zusätzlich die Rolle des Sängers.

Und tatsächlich gibt er als Ozzy-Ersatz eine erstaunlich gute Figur ab. In manchen Momenten klingt er dem Prince Of Darkness sogar zum verwechseln ähnlich. „The Wizard“ wiederum veredelt Wylde mit seinem eigenen, rauen Charme, wodurch sich die ZAKK SABBATH-Version angenehm vom Original abhebt.

Den Soli drückt der Gitarrero aber noch deutlicher seinen Stempel auf. Allein sein unverwechselbarer Ton macht verleiht der Gitarrenarbeit auf „Vertigo“ eine eigene Note. Der ursprüngliche Charakter der Songs bleibt aber stets erhalten.

Obwohl Wylde als Gitarrist und Sänger in Personalunion definitiv das Aushängeschild von ZAKK SABBATH ist, dürfen seine Mitstreiter nicht unerwähnt bleiben. Da wäre zum einen Bassist Rob Nicholson, der seines Zeichens ebenfalls bei Ozzy Osbourne tätig ist. Zum anderen haben wir Joey Castillo am Schlagzeug, der schon bei QUEENS OF THE STONE AGE und DANZIG getrommelt hat.

ZAKK SABBATH liefern eine spaßige Alternative

Dementsprechend satt ist das Fundament, welches die Rhythmusfraktion auf „Vertigo“ liefert. Die Songs sitzen super tight. Dazu kommt eine lebendige Produktion, die allen Instrumenten genügend Raum zur Entfaltung gibt.

Eine seltsame Entscheidung der Band ist es allerdings, „Wasp“, „Behind The Wall Of Sleep“ und „N.I.B.“ sowie „A Bit Of Finder“, „Sleeping Village“ und „Warning“ jeweils als Quasi-Medleys auf die Platte zu bannen. Quasi-Medleys, weil die Songs nicht so wirklich schön ineinander übergehen, wie es bei einem Medley eigentlich der Fall sein sollte. Das stellt aber nur einen kleinen Wehmutstropfen dar.

War diese Neueinspielung von „Black Sabbath“ nun also nötig? Sicherlich nicht. Laune macht das, was ZAKK SABBATH vorlegen aber trotzdem, weil die Liebe zu den Songs durchweg spürbar ist. Wer die enthaltenen Songs zur Abwechslung mal etwas anders verpackt genießen möchte, greift bei „Vertigo“ beherzt zu.

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30.08.2020

"Irgendeiner wartet immer."

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