Deserted Fear
Old-School-Death mit ein wenig Puderzucker

Special

Neues aus dem Hause DESERTED FEAR

Im Februar nächsten Jahres, genauer dem 08.02.2019, steht mit „Drowned by Humanity“ das neue, bereits vierte Album der Thüringer Death Metaller DESERTED FEAR an. Wir durften als quasi Vor-Weihnachstgeschenk schon einmal reinhören.

Auffällig ist, dass scheinbar ein wenig mehr Wert auf Melodien und eingängige Songparts gelegt wurde… nicht, dass die Musiker aus Eisenberg (hach, watt met(t)-al der Name) das auf den vorigen Alben nicht auch schon famos untergebracht hätten… aber der Teufel und die Feinheiten stecken bei Album Nummero Vier mehr in den Details. Will sagen: Auf den ersten Lauschangriff hat sich recht wenig geändert, aber man geht anno 2019 routinierter und eingängiger als zuvor zu Werke.

Der Teufel steckt im Detail – „Drowned by Humanity“ ändert nur kleine Stellschrauben

Im Allgemeinen steht auch bei „Drowned by Humanity“ keine große Kurskorrektur oder Innovationen an, eher wird innerhalb der Songs ein wenig der Fokus gerückt und an Nuancen gearbeitet. Aber mal ehrlich: Wer erwartet denn auch heute noch große Innovationen im Death Metal? Gut arrangierte und zündende Songs sind da doch viel besser. Und dies meistern DESERTED FEAR immer noch mit Leichtigkeit. Auf dem neuesten scheinen sich die Jungs am wohlsten in Midtempo und mit eingängigen, melodischen Refrains zu fühlen. Das gab es auch schon auf den Vorgängern, aber noch nicht so geschickt arrangiert und ohne eine gewisse „Beschwingtheit“, die man hier raus hört. Die Härte hat darunter stellenweise ein wenig gelitten.  Wer also auf die Vorwerke klar kam oder generell mit Old-School-Death-Metal, aber auch schwedischem Melodic-Death-Metal (Stockholm, nicht Göteberg im Mittel!) was anfangen kann, macht auch mit dem neuesten wenig verkehrt. Die richtige Review folgt. Zur Überbrückung könnt ihr ja in unser Kurz-Interview reinschauen. Ein Track-by-Track findet ihr auf Seite 2, auf Seite 3 dann nochmal alle Infos zum Album.

Galerie mit 20 Bildern: Deserted Fear – Schrei!nachten 2018 in Andernach

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23.12.2018

"Ein Hacker ist jemand, der versucht einen Weg zu finden, wie man mit einer Kaffeemaschine Toast zubereiten kann." - Wau Holland -

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Deserted Fear auf Tour

14.08. - 17.08.19metal.de präsentiertSummer Breeze 2019 (Festival)Aborted, After The Burial, Ahab, Airbourne, All Hail The Yeti, Anaal Nathrakh, Anomalie, Avantasia, Avatar, Battle Beast, Beast In Black, Begging For Incest, Blasmusik Illenschwang, Brainstorm, Brymir, Bullet For My Valentine, Burning Witches, Bury Tomorrow, Carnal Decay, Caspian, Clawfinger, Code Orange, Cradle Of Filth, Crippled Black Phoenix, Cypecore, Death Angel, Decapitated, Décembre Noir, Deicide, Deluge, Deserted Fear, Dimmu Borgir, Dornenreich, Double Crush Syndrome, Downfall Of Gaia, Dragonforce, Dust Bolt, Dyscarnate, Eat The Gun, Eluveitie, Emperor, Endseeker, Enslaved, Equilibrium, Evergreen Terrace, Evil Invaders, Eyes Set To Kill, Fear Of Domination, Final Breath, Frosttide, Gaahls Wyrd, Get The Shot, Gost, Grand Magus, Gutalax, Hämatom, Hamferð, Hammerfall, Harpyie, Hate Squad, Higher Power, Hypocrisy, In Flames, INGESTED, Izegrim, Kambrium, King Apathy, King Diamond, Kissin' Dynamite, Knasterbart, Krisiun, Kvelertak, Legion Of The Damned, Letters From The Colony, Lik, Lionheart, Loathe, Lord Of The Lost, Meshuggah, Midnight, Morbid Alcoholica, Mr. Irish Bastard, Mustasch, Myrkur, Nailed To Obscurity, Napalm Death, Nasty, Oceans Of Slumber, Of Mice & Men, Orphalis, Parkway Drive, Pighead, Promethee, Queensrÿche, Randale, Rectal Smegma, Rise Of The Northstar, Rotting Christ, Skálmöld, Slaughter Messiah, Soilwork, Subway To Sally, Teethgrinder, Testament, The Contortionist, The Dogs, The Lazys, The New Death Cult, The Ocean, Thron, Thy Art Is Murder, Turbobier, Tragedy, Twilight Force, Une Misère, Unearth, Unleashed, Unprocessed, Van Canto, Versengold, Windhand, Winterstorm, Xenoblight und Zeal & ArdorSummer Breeze Open Air, Dinkelsbühl, Dinkelsbühl

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