End Of Green - Void Estate

Review

Galerie mit 16 Bildern: End Of Green auf dem Summer Breeze Open Air 2017

Die Düsterrocker END OF GREEN krönen das fünfundzwanzigjährige Bandjubiläum mit ihrem neunten Studio-Album namens “Void Estate”. Von ausgelassener Feierlaune kann allerdings bei den Baden-Württembergern erwartungsgemäß nicht ausgegangen werden. Wir sind gespannt, da die Herren bei metal.de bisher stets für hohe Bewertungen gesorgt haben.

Gewohnt düster, aber anders –”Void Estate”

Wie stark die Band mittlerweile dem Gothic bzw. Dark Metal entwachsen ist, zeigte bereits das 2013er Album “The Painstream”. Mit dem vorliegenden Album gehen END OF GREEN diesen Weg beständig weiter und verbreitern bzw. vertiefen die Verbindung zum Rock mit melancholischer Note.

Dennoch, die Ausrichtung im Vergleich zu den mittleren Alben wie “Last Night On Earth” (2003) oder “Dead End Dreaming” (2005) wurde deutlich angepasst. Wenn man so möchte, verhält sich “Void Estate” zum Vorgängeralbum “The Painstream” (2013) wie “Wider Than The Sky” (2016) zu “The Inside Room” (2011) von 40 WATT SUN. Das Songwriting und der Gesang stehen im Vordergrund, das spielerische Können und harte Riffs sind Nebensache und blitzen nur in songdienlichen Momenten hervor.

Dabei weichen harsche Metal-Elemente zugunsten klarer und geradliniger Songstrukturen, die bisweilen gar minimalistisch wirken. “Void Estate” bildet den Schmelztiegel zwischen Gothic und Alternative Rock, Doom Metal und Dark Rock. Dabei klingt das Album erstaunlicherweise zugleich schwermütig, melodiös und angenehm zugänglich.

END OF GREEN verlegen den Herbst 2017 in den August

Trotz dieser klaren Stoßrichtung ist “Void Estate” abwechslungsreich und vielschichtig. Während ein Song wie “Crossroads” betont rockig zum Mitnicken einlädt, verbreitet “Worn And Torn” epische Melancholie in walzerhafter 6/8-Rhythmik. “The Door” oder “Darkside Of The Sun” wiederrum rücken END OF GREEN in die Nähe der späten KATATONIA und ANATHEMA. Diese beiden Fixsterne beschreiben die Ausrichtung von “Void Estate” übrigens recht gut.

Am Ende bleibt das bisher vielschichtigste Rockerlebnis des Jahres. “Void Estate” geht unter die Haut und zeigt, dass auch nach fünfundzwanzig Bandjahren eine stetige Evolution und Wandlung zum Erfolg führen kann.

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11.08.2017

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