



KURZ NOTIERT
Mit Vollgas voraus! HELLRIPPER aka James McBain lässt seine Vorliebe für die guten alten Zeiten deutlich in dem neuen Output „The Affair Of The Posions“ einfließen. Beim Reinhören ins neue Album wird schnell klar: McBain hat viele Helden – die Räudigkeit von MIDNIGHT, ein bisschen alten Sound von VENOM und old-school-Thrash von METALLICA. Er jongliert mit Melodien, frickeligen Riffs und kreiert starke Hits zum coronabedingten Abfeiern in den eigenen vier Wänden. Nach seinem Debütalbum „Coagulating Darkness“ wurde es eine Zeitlang ruhig um den Schotten. Nun wird es Zeit für frischen Wind – HELLRIPPER liefert ein Album, gespickt mit Tracks, bei denen dem geneigten Headbanger die Luft wegbleibt. Knackig und rund – eine Prise Abwechslung fehlt zwar, aber dafür bleibt sich McBain mit seinem Motto: „Total Fucking Mayhem!“ weiterhin treu.

Hellripper - HELLRIPPER-THE AFFAIR OF THE POISONS
Chalina
Hellripper - The Affair of Poisons [Vinyl LP]































Genrefans können gerne 1 bis 2 Punkte dazu zählen.
Gewohnte Qualität
Für mich das schwächste Werk von HELLRIPPER. Ich liebe das Debüt und auch die alten gesammelten Werke namens „Complete and Total Fucking Mayhem“. Aber „The Affair Of The Poisons“ hat eine so komische Produktion, bei der kein Instrument atmen kann. Es klingt alles zu sehr komprimiert/gepresst. Hinzu kommt, dass der Mix auch unausgegoren klingt. Eine Neuabmischung täte dem Album definitiv gut.
Mir gefällt es nicht.