Ahnenkult
Kein Bock auf Schottenröcke

Interview

Das ist ein guter Punkt. Die Texte auf „Als das Licht verging“ beschäftigen sich mit der Astronomie in der nordischen Mythologie. Wie seid ihr zu diesem Themenkomplex gekommen, was sind eure Quellen und welche Schlüsse zieht ihr aus diesen?

Die Texte auf „Als das Licht verging“ beschäftigen sich mit der nordischen Mythologie und wurden durch den astrologischen Aspekt versucht in die heutige Zeit zu übertragen. Ich habe in dem Sinne viele Bücher über Astrologie gelesen. Auch die Tatsache, dass Himmelskörper damals als Gottheiten angesehen wurden, veranlasste mich in älteren Texten nach solchen Gegebenheiten zu suchen. Der restliche Teil ist die Interpretation unsererseits die Gegebenheit in eine moderne Weltanschauung einzubringen.

Ansonsten leite ich euch mal eine Frage aus der Redaktion weiter: „Danke dir, dass du AHNENKULT reviewt hast und ich somit mal reingehört hab, gefällt mir richtig gut. Hast du vielleicht noch ein paar Bands aus der Ecke, die du mir empfehlen kannst? Muss nicht unbedingt auf deutsch sein, bin da für alles dankbar!“

Aus der Pagan-Ecke wirst du fündig, wenn du in die Einheit-Produktionen Bands reinhörst: Da wären AHNENGRAB oder ANDRAS zu nennen. Ich persönlich kann dir noch BERGTHRON oder XIV DARK CENTURIES empfehlen. Zuletzt kann ich noch auf mein anderes Projekt BLAZING DAWN aufmerksam machen. Auch dort haben wir viele pagane Elemente verarbeitet. An einigen Stellen findet sich dort auch Frauengesang wieder.

Wie geht es jetzt nach dem Release für euch mit AHNENKULT weiter?

Für die Zukunft ist erstmal ein weiteres Album geplant, an dessen Konzept wir bereits arbeiten. Im Frühjahr soll dann mit den Kompositionen begonnen werden. Wir lassen alles auf uns zukommen getreu nach dem Motto: „Wyrd bid ful araed!“ (Das Schicksal ist unausweichlich!).

Lust bekommen auf AHNENKULT? Dann macht mit bei unserem Gewinnspiel und gewinnt eine Version von „Als das Licht verging“ auf CD.

Gemeinsam mit Einheit-Produktion verlosen wir unter allen Teilnehmern insgesamt  vier Exemplare von „Als das Licht verging“. Um euren Namen in den Lostopf zu werfen, müsst ihr nichts weiter tun, als die folgenden Felder auszufüllen. Die Gewinner werden am Montag, den 12. November ausgelost und erhalten ihren Gewinn dann schnellstmöglich per Post.

Vergesst bitte auf keinen Fall, eure Email-Adresse anzugeben und diese auch zu bestätigen. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Bitte beachtet: Nach Absenden des Formulars erhaltet ihr von uns eine Email. Den enthaltenen Link müsst ihr anklicken, um eure Email-Adresse zu bestätigen. Erfolgt dies nicht, können wir eure Beteiligung am Gewinnspiel aus rechtlichen Gründen nicht berücksichtigen!

 

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Quelle: Interview mit Khamûl, November 2018
06.11.2018

Stellv. Chefredakteur

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4 Kommentare zu Ahnenkult - Kein Bock auf Schottenröcke

  1. nili68 sagt:

    Satanismus ist im Black Metal vielleicht etwas ausgelutscht, aber schlauer ist Paganismus deswegen auch nicht. Tatsächlich halte ich das Christentum (Satanismus) sogar für fortschrittlicher und in sich schlüssiger als die heidnischen Religionen, mal im Kontext Religion gesehen.

    1. Bluttaufe sagt:

      …davon abgesehen, dass Paganismus (gleichbleibend egal auf welchen Erdteil zelebriert) ein archetypisch, generischer Glaube von (früheren) Naturvölkern ist. Heute weiß jedes Kind wie ein Blitz entsteht und ob das Christentum zu jener Zeit (vor 1000 Jahren) „schlauer“ war, wie du es nennst, wage ich zu bezweifeln. So war Hygiene bei den Christen verpönt, da heidnisch. Womöglich wäre die Erde noch heute eine Scheibe (Flat Earth?) und unsereins wäre auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden. Ziemlich schlau,gell?
      Dass der Satanismus seit jeher Einzug im Vatikan hielt, ist eine andere Sache und würde hier den Rahmen sprengen und meinen Feierabend in weiter Ferne rücken.

      1. nili68 sagt:

        Ich meine vom spirituellen Konzept her, rein analytisch. Das sollte jetzt keine Werbung für das Christentum sein, aber da jetzt in’s Detail zu gehen, würde hier vermutlich tatsächlich den Rahmen sprengen und man müsste auch zu viel tippen. Das wäre in einem Gespräch besser.

      2. nili68 sagt:

        Nur noch eins: Auch darf man nicht den beliebten Fehler machen und Christentum mit Kirche gleichsetzen, wegen Scheiterhaufen usw. und noch andere Mythen (welch Ironie bei dem Thema) ausräumen.
        So, das war’s jetzt aber. 😀