Screamer
Wir wollten immer die Musik spielen, die wir selbst gerne hören!

Interview

SCREAMER setzen auch mit ihrem vierten Album „Highway Of Heroes“ auf ihre Trademarks und halten an Bewährtem fest. Mit viel Gespür für einprägsame Gitarren-Melodien und traditionelles Riffing führt der Sound der Schweden zurück zum klassischen Heavy Metal der Achtziger. Wir führten mit Schlagzeuger Hendrik Petersson folgendes Interview.

 

 

Euer neues Album heißt „Highway Of Heroes“. Was ist denn der „Highway Of Heroes“? Was bedeutet der Albumtitel und gibt es eine Verbindung zu den Texten und dem Artwork?

Der Name kam zustande, als wir vor ein paar Jahren in Kanada auf Tour waren. Wir fuhren zu einer Show und stellten fest, dass wir den „Highway Of Heroes“ entlang fuhren. Wir haben angefangen darüber zu diskutieren, dass das ein ziemlich cooler Name für einen Song wäre. Andreas beendete die Texte ziemlich bald danach. Ich würde nicht sagen, dass es eine Verbindung gibt, die Texte handeln im Grunde genommen vom Üblichen. Du weißt, wie man auf Tour ist, eine gute Zeit hat, das Leben genießt und Rock’n’Roll spielt.

Ich denke, euer neues Album ist eine gute Zusammenfassung dessen, wofür SCREAMER steht, mit all euren Trademarks. Wie beurteilst du selbst „Highway Of Heroes“? Worin siehst du die Unterschiede zwischen diesem und euren vorherigen Arbeiten? Habt ihr irgendetwas am Songwriting geändert?

Wir haben an diesem Album anders gearbeitet. Wir hatten den Produzenten Gustav Hjortsjö, der in BULLET Schlagzeug spielt, mit eingebracht, um uns bei den Songs zu helfen. Das war eine neue und fantastische Erfahrung für uns. Es hat uns geholfen, als Musiker und Songwriter zu wachsen. Er hat uns dazu gebracht, uns mehr auf jedes Lied zu konzentrieren und den Kern unserer Musik und das, was wir tun, wirklich herauszubringen. Wie gesagt, wir haben mit diesem Album anders gearbeitet. Anstatt lange Jam-Sessions zu spielen, haben wir versucht, die Songs wirklich zu schreiben, Demos aufzunehmen und die Songs im Laufe der Zeit zu ändern.

Ist es für euch immer noch eine Herausforderung, ein neues Album zu machen? Und wie siehst du die musikalische Entwicklung der Band?

Nein, ich würde es nicht als Herausforderung bezeichnen. Wir lieben es, das zu machen, so dass es für uns ganz selbstverständlich und natürlich ist. Wir hoffen, dass wir es beibehalten können, uns in Zukunft als Musiker weiterzuentwickeln. Es wurde bereits darüber diskutiert, beim nächsten Mal einen oder mehrere Produzenten zu beauftragen. Wir haben auch angefangen, mit dem umgekehrten Schreiben von Songs zu experimentieren. Ein Lied beginnt normalerweise mit einem Riff für uns, aber wir möchten versuchen, zuerst die Texte und die Melodie zu schreiben. Dann bauen wir die Musik darauf auf.

Ihr spielt stilistisch ziemlichen Old School Heavy Metal mit einer ziemlich soliden Identität. War es für euch von Anfang an klar, wie SCREAMER sein sollte? Und ist es einfach, solch einen traditionellen Stil zu spielen, der eure eigene Identität hat?

Ja, das war von Anfang an sehr klar. Wir wollten immer die Musik spielen, was wir selbst gerne hören! Für uns ist es also keine Herausforderung oder ähnliches. Es kommt natürlich und Musik mit vielen Harmonien und Mitsingchören zu spielen ist das, was wir tun wollen. Das und natürlich eine energievolle Leistung Live liefern!

Anfang des Jahres wart ihr mit RAM und SATAN auf Tour. Was kannst du uns von dieser Reise erzählen? Interessante Geschichten?

Es war eine großartige Tour. Sowohl RAM als auch SATAN sind großartige Typen. Wir hatten viel Spaß und haben ein paar Freunde fürs Leben gefunden. Ich war überrascht, dass SATAN wirklich Live auftraten. Ich habe ein paar ältere Bands gesehen und viele von ihnen waren Live nicht großartig. Aber SATAN hatten es wirklich gebracht.

Inzwischen seit ihr auch schon seit zehn Jahren aktiv. Was waren die Höhen, was die Tiefen dieser Zeit?

Die Möglichkeit, um die Welt reisen zu können und unsere Musik zu spielen! Die Tatsache, dass die Leute kommen, um uns spielen sehen wollen, ist unglaublich. Und das auf der ganzen Welt zu können, ist cool. Unsere erste Tour durch Kanada. Es war das erste Mal, dass wir außerhalb Europas gespielt haben, also war es etwas Besonderes. Japan war cool, obwohl wir nur 48 Stunden dort verbracht haben. Ich meine, Tokio ist riesig und Japan ist so anders als jeder andere Ort, an dem ich gewesen bin. Unsere amerikanische Tour war auch fantastisch, es war ein Lebenstraum, in Los Angeles zu spielen. Als wir die Gelegenheit dazu hatten, war es fantastisch!

Was habt ihr in nächster Zukunft geplant?

Wir gehen im November mit HAUNT aus den USA auf Tour. Das wird Spaß machen, es ist für sie das erste Mal in Europa, und wir hoffen, dass wir ihnen eine gute Zeit bereiten können. Danach haben wir ein paar Sachen geplant. Im Moment ist das natürlich alles sehr geheim!

Galerie mit 7 Bildern: Screamer - Satan European Tour Mergener Hof, Trier
25.10.2019

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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