Aborted - La Grande Mascarade (EP)

Review

Galerie mit 19 Bildern: Aborted - Summer Breeze Open Air 2019

ABORTED sind hinsichtlich Qualität und Veröffentlichungszeitraums ihres Materials eine einzige Arbeitsmaschine, der andere Bands gerne nacheifern können. Svencho und seine Jungens mussten 2019 den Weggang von Gitarrist Mendel beij de Leij verkraften, der der Phase von ABORTED ab „The Necrotic Manifesto“ doch schon ein wenig seinen Stempel aufgedrückt hat. Aber schon nach den ersten Sekunden von bereits veröffentlichter Single „Gloom And The Art Of Tribulation“ ist klar: Mit ABORTED kann man immer noch rechnen, viellleicht sogar in sie anlegen bei Gefallen.

„La Grande Mascarade“ injiziert ein wenig Black-Metal-Horror in die Death/Grind-Maschine

„Serpent of Depravity“ und „Funereal Malediction“ stehen dem in nichts nach. Stakkato-Moshparts wechseln sich mit super reinlaufenden Arpeggien und einer kleinen Black-Metal-Lasierung aus flirrenden Leads (die Black-Metal-Einflüsse kommen auch in Svenchos Vocals durch) ab, zwischendurch wird das Tempo mal ein wenig gedrosselt. „Funereal Malediction“ entfesselt im Mittelteil noch einmal kurze Epikstreifzüge mit klasse Solo und coolem Tappingpart. Die Grundzutaten für den Sound bei ABORTED sind gleich, der Rahmen wird mittlerweile 2020 größer gesetzt, so dass eingängige und bedrohlich aufspielende, groß wirkende Melodiebögen zwischen dem Death/Grindmassaker kein Ding der Unmöglichkeit darstellen.

ABORTED laufen wie ein präzises, gut geöltes Uhrwerk

Wie ein feiner Wein werden sie mit fortschreitendem Alter beinahe noch besser, definierter in den Elementen, die ihren Sound ausmachen. Die Melange aus technischen Parts, Geballer, Grooveeinschüben, spektakulären Solos, eingebettet in eine moderne, aber nicht übertrieben klinische Produktion mit gut platzierten und stimmungsvollen Samples ist mittlerweile Qualitätsgarant für tollen Death Metal aus Belgien.

Als Appetithappen zu einem neuen Langspieler bietet sich „La Grande Mascarade“ durchaus an. Aber auch alleinstehend macht sich diese EP trotz wirklich kurzer Spielzeit einmal mehr sehr gut. Alle Däumchen nach oben, sofern noch vorhanden nach dem Gesäge. Zugreifen ebenfalls, da dies eine auf 900 Einheiten limitierte EP sein wird.

 

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10.04.2020

- What is Gods favorite chord? - Gsus

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02.10. - 03.10.20Way of Darkness 2020 (Festival)Aborted, Agrypnie, Baest, Bodyfarm, Cut Up, Dark Fortress, Destruction, Disbelief, Endseeker, Fateful Finality, Gutalax, Hellburst, Lik, Massacre, Naglfar, Slaegt, The Spirit, Stillbirth, Tankard, Undergang und VultureStadthalle Lichtenfels, Lichtenfels

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