Alice Cooper - Paranormal

Review

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ALICE COOPER meldet sich sechs Jahre nach „Welcome 2 My Nightmare“ mit seinem 28. Studioalbum „Paranormal“ zurück. Wer genau hinschaut, dem fällt auf, dass nicht nur zwei ALICE COOPER-Fratzen das Cover des Digipaks zieren, sondern das Album selbst auch aus zwei CDs besteht.

Ein Album, zwei CDs: „Paranormal“ verbindet Studio- und Liveaufnahmen

Neben der zehn Songs umfassenden ersten CD, befinden sich auf einer Bonus-CD zwei weitere neue Songs und sechs Liveaufnahmen von Klassikern der Marke „School´s Out“ oder „Billion Dollar Babies“. Das besondere an den beiden neuen Songs auf der zweiten CD ist, dass sie von den originalen ALICE COOPER-Bandmitgliedern Dennis Dunaway (Bass), Neal Smith (Schlagzeug) und Michael Bruce (E-Gitarre) eingespielt wurden.

Für das eigentliche Album auf der ersten CD hat sich Herr COOPER auch ein paar Überraschungsgäste ausgesucht. So gibt sich Larry Mullen Jr. von U2 die Ehre an den Drums, Billy Gibbons von ZZ TOP rockt beim lässig groovenden „Fallen In Love“ an der E-Gitarre und DEEP PURPLE-Bassist Roger Glover wirkt am Titelsong „Paranormal“ mit.

Auch mit 69 Jahren ist ALICE COOPER ein Garant für gruselige Kurzgeschichten

„Paranormal“ eröffnet das Album mit einer gezupften Gitarrenmelodie und entwickelt sich nach und nach zu einer packenden Hard-Rock-Nummer. Vor allem die durchdachte Kombination aus antreibenden Drums im Refrain, der verträumten Melodie in den Strophen und den gelungenen Gitarrenparts von Tommy Denander und Tommy Henriksen im letzten Drittel des Songs weiß zu gefallen. Nicht minder rockig kommen Nummern wie „Fireball“ oder „Rats“ daher. Den Abschluss bildet der leicht psychedelisch anmutende Track „The Sound Of A“, bei dem neben einer Orgel auch verschiedene Sound-Effekte und Percussion eingesetzt wurden. Passend zur Musik gibts Gruselgeschichten über paranormale Erlebnisse oder Radiosender, die das Volk zu Marionetten machen sowie zahlreiche in Blut getränkte Gedanken von ALICE COOPER.

Erneut ist Bob Ezrin für die klare und druckvolle Produktion verantwortlich. Im Fokus stehen die E-Gitarren und die vielseitige Stimme von ALICE COOPER.

Schlussendlich ist „Paranormal“ ein Album, welches einerseits gewohnt gute Songs im Garage-Rock-Gewand bietet, auf dem aber andererseits auch kein wirklicher Überhit zu identifizieren ist. Doch warum sollte man auch auf neue Megahits pochen, wenn es schon genug aus dem Spukhaus des Horrormeisters gibt? Somit sind die sechs Liveaufnahmen auf der Bonus-CD nämlich alles andere als mediokre Beigabe, sondern runden das Album ab und machen Lust auf COOPERs berüchtigtes Live-Entertainment.

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22.07.2017

Der metal.de Serviervorschlag

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