Alpha Point - High Like The Angels

Review

Moldawien zählt bisher noch nicht unbedingt zu den Ländern, die man mit Elektro verbindet, was sich allerdings nun zumindest etwas ändern dürfte. Das deutsche Label Out Of Line hat mit ALPHA POINT eine kleine Perle im Osten Europas entdeckt und mit „High Like The Angels“ liegt jetzt auch das Debütalbum von Mastermind „Rush“ vor. Schon das Artwork deutet an, dass dem Album ein gewisses „futuristisches Konzept“ zugrunde liegt, das sich dann auch umgehend im atmosphärischen Intro wiederfindet. Die sanften Synthieflächen leiten über zum ersten Song „Things I Do“ und erfreuen das Elektro-Ohr mit einem Sound, der einen an fast schon gute alten Zeiten denken lässt, in denen der Begriff „Future Pop“ die Elektrosparte eingehend prägte. Viele Bands haben sich von diesem Genre eher zurückgezogen, ALPHA POINT machen glücklicherweise genau dort wieder weiter und verpassen dem Sound mit dem Einsatz von Gitarren zusätzlich eine eigene Note.

Der Auftaktsong „Things I Do“ vereint Tanzbarkeit und eine äußerst angenehme Melodik mit treibenden Synthies sowie einem klaren Gesang, was dazu führt, dass der Beginn dieser Scheibe schonmal richtig Spaß macht. Der folgende Titeltrack „High Like The Angels“ überzeugt mit den gleichen Elementen, ebenso das verdammt eingängige „Emptiness Within“. Damit die Angelegenheit dann auch noch ein paar Ecken & Kanten bekommt, werden bei „God’s Anger“ die E-Gitarren erstmals verstärkt rausgeholt, ein etwas rauherer Sound hält hier zwischenzeitlich Einzug. Die E-Gitarre taucht auch im weiteren Verlauf immer mal wieder auf, Elektro-Puristen müssen sich jedoch keine größeren Sorgen machen – das alles geschieht überwiegend dezent, wie beispielsweise im Rahmen des ruhig-verspielten Tracks „Wind“.

Das Erstlingswerk von ALPHA POINT weiß dann auch in der zweiten Hälfte zu überzeugen, „Alive“ steht dem Titel entsprechend für die Power und Vitalität des Albums und auch das treibende „Love is For Free“ macht einfach Spaß.

In Sachen Abwechslungsreichtum hat sich ALPHA POINT allerdings noch etwas Spielraum nach oben gelassen, da viele Songs doch sehr ähnlich gestrickt sind, was jedoch im Rahmen der insgesamt zwölf Tracks jetzt nicht all zu schlimm ist, da die Rezeptur ja grundsätzlich wirklich gelungen ist. Für das Nachfolgealbum braucht es dann aber vielleicht etwas mehr Variabilität – so lange darf & soll man sich jedoch unbeschwert an diesem wirklich gelungenen Album erfreuen!

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26.05.2012

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