Blaze Bayley - Promise And Terror

Review

Wie viele Worte muss man über die Person BLAZE BAYLEY überhaupt noch verlieren? Nach seiner Partizipation bei WOLFSBANE wandte er sich als verschmähter IRON MAIDEN-Fronter einer durchaus erfolgreichen und mittlerweile auch umfangreichen Solo-Karriere zu. Nach einigen Alben, die noch unter dem Banner BLAZE veröffentlicht wurden, tragen die neuesten musikalischen Outputs nun den gesamten Künstlernamen zur Schau. Nach dem so genannten Debüt „The Man Who Would Not Die“ stellt die fünfköpfige Band nun den Nachfolger namens „Promise And Terror“ vor.

BLAZE BAYLEY scheidet schon seit je her die metallischen Gemüter. Einerseits muss man mit seiner tiefen, manchmal etwas schief klingenden Stimme umgehen können, andererseits schafft er es immer wieder wirklich sehr gute Kompositionen auf die Beine zu stellen. Eines sei aber schon vorweg gesagt: Wer mit BLAZE BAYLEY bis dato nichts anfangen konnte, kann auch getrost die Finger von „Promise And Terror“ lassen, denn musikalisch hat sich Stilrichtung nur minimal verändert. Von Alkoholexzessen und dem Tod seiner Frau geprägt, geht es auch – der Titel lässt es schon ein wenig erahnen – auf der neuen Scheibe gewohnt düster zu. Trotz so mancher etwas eintönig geratener Passage, finden sich durchwegs gelungene Momente auf der Platte, die den Hörgenuss absolut gutklassig gestalten. Ob der treibende Einsteiger „Watching The Night Sky“, das härtere „God Of Speed“ oder das progressiv angehauchte „The Trace Of Things That Have No Words“, BAYLEY hat sich selten (in seinem selbst gesteckten Heavy Metal-Rahmen) so variabel gezeigt und „Promise And Terror“ weiß aus diesem Grund größtenteils zu gefallen.

Alles in allem ist es ein Auf und Ab, bei dem die Höhepunkte ganz klar überwiegen. Wie schon oben erwähnt, hat sich die ein oder andere etwas langatmige Passage eingeschlichen, die aber für BAYLEYs Stil schon fast markant und obligat geworden ist. Auch wenn es wahrscheinlich nie passieren wird, dass BLAZE BAYLEY ein absolut rundum gelungenes Album ablegen wird, ist „Promise And Terror“ ein weiterer Beweis seiner überragenden Konstanz und Durchhaltefähigkeit. Wer den richtigen Umgang mit der düsteren Grundatmosphäre erst einmal gefunden hat, wird mit dieser Scheibe ein pures Heavy Metal-Album geliefert bekommen, dass es in dieser reinen Form heutzutage nicht mehr allzu oft gibt!

„Promise And Terror“ – gut, aber noch lange nicht gut genug!

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06.02.2010

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