Blodsrit - Helveteshymner

Review

Nach „Ocularis Infernum“ hauen die Schweden nun ihre nächste Langrille in die hiesigen CD-Player und beim Namen BLODSRIT ist es von vorneherein klar, was man erwarten darf: Geknüppel übelster Sorte! Aber das ist auf der aktuellen Scheibe nicht das einzigste, denn es haben sich hier und da auch ein paar Folk/Viking Elemente mit dazu gemischt, die der Musik einen runden Klang verleihen, ohne jedoch dabei an Gehässigkeit zu verlieren. Meistens herrscht jedoch eine enorme Schnelligkeit hervor, aber z.B. in „Horns“ kann man bei den ruhigeren Parts schon gewisse Viking-Anleihen finden oder auch mal eine nette Melodie aus diesem Gebiet, was mir sehr positiv auffällt. Hier gerade auch, weil immer nur Bolzerei ja irgendwann auch mal abgedroschen ist und damit auch schon „Ocularis Infernum“ zu kämpfen hatte.
In „Illdjarn“ ist der Viking-Einfluss vielleicht noch am prägendsten ausgefallen, da hier Teile des Gesangs und auch die Musik recht stark Viking-mäßig angehaucht sind. Hört sich gut an und ich finde, dass der Spagat zwischen aggressiven Black Metal und Viking Metal geglückt ist und somit der ganzen Scheibe mehr Vielfalt verliehen wird.
Dazu trägt auch das CANDLEMASS-Cover „Solitude“ bei, welches aber verdammt heftig ausgefallen ist. Man erkennt es sofort schon nach den ersten paar Sekunden, da diese noch ruhiger ausfallen, aber dann geht’s zur Sache und besonders nach ca. 1,5 Minuten muss man sich schon festhalten. Dass CANDLEMASS mal so losbrettern würden, hätte ich nicht zu hoffen gewagt, aber bei BLODSRIT ist auch das möglich und sie zeigen abermals, dass sie sich von Album zu Album weiterentwickeln. Es mit einem solchen Klassiker aufzunehmen und daraus einen stattlichen Black-Metal-Song zu machen ist schon eine Sünde wert.
Aber die Truppe hat auch mit ihren eigenen Songs genug Potential, was jeder Track auf dieser Platte beweisen kann und da dies erst das dritte Album der Band ist, kann man sich sicherlich noch auf einiges gefasst machen!

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12.01.2005

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1 Kommentar zu Blodsrit - Helveteshymner

  1. matthias ehlert sagt:

    Gute Band, die sich allmählich aus dem Untergrund herausarbeitet. Düster, kratzig, gute Einfälle, dabei immer auf die Zwölf. Gehören zu den BM-Bands, die Old-School mit Originalität verbinden. Für Darkthrone- wie für Setherial-Jünger.

    8/10