Cathedral - The Serpent's Gold

Review

Wenn einem der Name CATHEDRAL über den Weg läuft, folgt diesem immer ein Wort ganz dicht auf den Fersen: Kult! Doch worin liegt der Kultstatus dieser Band, von der jede Platte ein kleiner Klassiker ist, begründet? Vielleicht ist es die Tatsache, dass sie sich trotz ihres großen Namens über die 15 Jahre ihres Bestehens immer einen gewissen Undergroundcharme und somit eine große Glaubwürdigkeit bewahrt hat. Vielleicht liegt es aber auch an Lee Dorrians (ex-NAPALM DEATH) unverwechselbaren, eigenständigen Vocals … oder dem prägenden Mix aus tonnenschwerem Doom und erdigem Stoner Rock … oder einfach daran, dass jeder Song dieser Formation eine Klasse für sich ist, ganz egal aus welcher Schaffensperiode er stammt. Da CATHEDRAL kürzlich ihr Label gewechselt haben (weg von Earache, hin zu Spitfire), bietet sich nun für die alte Plattenfirma die Möglichkeit, diese Karriere mit Erlaubnis der Band einmal retrospektiv zu betrachten. So geschehen bei dem mir hier vorliegenden Doppelalbum „The Serpent’s Gold“. CD 1, „The Serpent’s Treasure“ betitelt, kommt als Best Of mit allen obligatorischen CATHEDRAL-Hits daher, wobei jedes ihrer Werke mit mindestens einem Stück vertreten ist. Der Schwerpunkt liegt mit insgesamt zehn der 15 Tracks – u.a. „Ebony Tears“, „Ride“, „Enter The Worms“, „Utopian Blaster“ und natürlich „Hopkins (Witchfinder General)“ – auf den ersten drei Langrillen „Forest Of Equilibrium“ (1991), „The Ethereal Mirror“ (1994) und „The Carnival Bizarre“ (1995). Für den Die-Hard-Fan, der sowieso schon alles im Schrank stehen hat, gestaltet sich CD 2, „The Serpent’s Chest“, ungleich interessanter, besteht sie doch, mit „Schizoid Puppeteer“ als einzige Ausnahme, aus bisher unveröffentlichten Raritäten und Demoaufnahmen. Als Höhepunkt ist hier sicherlich die Liveversion von „A Funeral Request“ zu nennen, die während der Tour mit BLACK SABBATH in Belgien mitgeschnitten wurde und mit Gastauftritten von Mitgliedern der Bands PENTAGRAM und REPULSION aufwartet. Summa summarum bietet „The Serpent’s Gold“ also 27 Tracks mit einer Spielzeit von über 2 1/2 Stunden, die zum Preis von einer CD in die Läden kommen sollen. Wenn das mal kein Kult ist! Doom or be … doomed!

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22.06.2004

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