Count Raven - Destruction Of The Void

Review

Nach dem fabelhaften Debütalbum „Storm Warning“, welches in der Presse großen Anklang fand, gingen COUNT RAVEN auf große Tour mit SAINT VITUS. Direkt im Anschluss verschanzte sich die Band im Studio, wo sich ein größeres Problem abzeichnete: Originalsänger Christian Linderson verabschiedete sich in Richtung der ehemaligen Tourpartner, weshalb Gitarrist Dan Fondelius fortan mit seiner charismatischen und kräftigen Stimme wieder den Gesang übernahm (diese Position hatte er bereits in den Anfangstagen der Band inne, Anmerk. d. Verf.). Dieser Wechsel ist dann auch gleichzeitig der auffälligste Unterschied zum Debüt, zwar sind sich die Stimmen ähnlich, doch ist Dan näher an Madman Ozzy Osbourne. „Destruction Of The Void“ steht seinem begnadeten Vorgänger in keinerlei Belangen nach und untermauerte den Ausnahmestatus von COUNT RAVEN. Der Sound wurde ein wenig düsterer, gleichzeitig wurde der Einsatz des Keyboards forciert, was die Band ein wenig in die Nähe von Prog Acts rückte. Sonst zeigten sich keine nennenswerten Veränderungen im schweren Doom Metal der zum Trio geschrumpften Schweden, allerdings darf man ein etwas reiferes Songwriting attestieren. So dominierte noch immer erhabener, atemberaubender und pfundschwerer Epic Doom. Perlen gibt es auf diesem Album viele, die wichtigsten Hits dürften der Opener „Until Death Do Us Part“, das mächtige „Hippies Triumph“, „Let The Dead Bury The Dead“, „Leaving The Warzone“ sowie „Angel Of Death“ sein. Auflockerung erfährt das Material durch die beiden wunderschönen, instrumentalen Stücke „Nothern Lights“ und „Europa“. So ist auch „Destruction Of The Void“ ein absolut brillantes, abwechslungsreiches und intensives Album, welches der Band zu Ehre gereicht. Zum Vorgänger konnte auch noch die Produktion gesteigert werden, so tönt der Doom Metal schön druckvoll aus den Lautsprechern. Als Bonustracks haben es die beiden Demosongs „Point Of Youth“ und „Sworn To Fun“ auf die Wiederveröffentlichung geschafft. Neben den alten Fotos und den Texten kann man auch die Linernotes von Dirk Determann, dem ehemaligen Leiter des COUNT RAVEN Fanclubs, im Booklett finden.

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08.08.2006

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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1 Kommentar zu Count Raven - Destruction Of The Void

  1. Colin Büttner sagt:

    Großartige Scheibe.

    9/10