Dark Moor - The Gates Of Oblivion

Review

Sie sind dafür bekannt, dass sie keinerlei Kompromisse eingehen wenns um die Durchsetzung ihres Stiles in der breiten Masse des Powermetals geht. Es handelt sich um spanische Band Dark Moor, die sich mit ihrem neuen Album „The Gates of Oblivion“ selbst übertroffen haben. Nun bin ich nicht der überzeugte Powermetal – Fan und meist geht mir auch dieses Eunuchen – Gekreische „mächtig auf den Sack“. Nicht so bei Dark Moor. Die Melodien sind derartig gut ausgearbeitet wie es meist nur bei Szenegrößen wie z.B. Stratovarius oder Labyrinth der Fall ist. Der Sänger Elisa C. Martin, der mittlerweile mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zur oberen Riege der Sangeskünstler gehört, hat eine Stimme, die sich von den vielen kreischenden Kollegen seiner Zunft abhebt. Er hat Wärme und Energie und das alles ohne irgendwie zwanghaft den letzten Ton aus sich rauszupressen. „The Gates of Oblivion“ ist ein Werk, dass vor klassischen Einlagen, Intro´s und einer besonderen melodiösen Aufmachung nur so sprudelt. Es bleibt aber immer noch ein treibendes Album das mit schnulzigen radiotauglichen Songs überhaupt nichts am Hut hat. Als besonderen Anspieltip gibt es bei diesem Album den Song „By the Strange Path of Destiny“, aber auch das über 11 Minuten andauernde Dies Irae (Amadeus) zeigt die Band stark in ihrem klassischen Gewand. Auch Gitarristen dürften mit dem neuen Album von Dark Moor vollends befriedigt werden. Es wird gefrickelt was das Zeug hält und das alles in einer Melange von exakten Drums und vielen durchgehenden Double Basses. Zusätzlich machen dieses Album viele chorale Passagen zu einem kleinen Meisterwerk. Wer aber meint das Album kann so ganz nebenbei im Hintergrund mitlaufen wird etwas enttäuscht sein. Man muss sich schon vollends darauf konzentrieren um alles so rauszuhören wie es sein sollte. Auch verständlich, wenn man die Fülle der Details die Dark Moor auf „The Gates of Oblivion“ gepackt haben, bedenkt. Bleibt nur noch abzuwarten wie das Album hier in Deutschland ankommen wird.

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23.05.2002

Der metal.de Serviervorschlag

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3 Kommentare zu Dark Moor - The Gates Of Oblivion

  1. Roger sagt:

    Dark Moor rules!!Ich bin mit dem Review einverstaden, aber eine Sache…Elisa ist eine Frau!!:)) Ich kenne die Gruppe persönlich und ich weiss sie werden noch grösser in der Zukunft sein!!

    10/10
  2. soulsister sagt:

    Echt, hätt ich jetzt vom Aussehen und vom Singen her nicht gedacht. Naja, auch egal. Trotzdem geniale Stimme !!!

    8/10
  3. zoti sagt:

    Hihi, der Sänger Elisa ist wirklich gut. Habt ihr denn keine Möglichkeit, die Reviews zu korrigieren? Das Review an sich ist o.k.

    9/10