Days Of Fate - Traffic

Review

Das ist mal eine Veröffenlichungspolitik, die man getrost als „unregelmäßig“ bezeichnen kann. Satte vier Jahre ist es her, dass DAYS OF FATE mit ihrem Alben „Home-Made Cake Of The Day“ musikalisch auffielen. Sonst fielen die vier Dresdner eher durch Abstinenz auf, 2007 kehren sie nun überraschenderweise mit dem Album „Traffic“ wieder zurück.

Waren die ersten Alben noch durchgängig als Elektropop zu bezeichnen, hielten ab den Veröffentlichungen nach dem „Gates“-Album zunehmend rockigere Elemente Einzug in den Sound von DAYS OF FATE. Die Kritiken fielen durchweg positiv aus, Puristen waren logischerweise zunächst verwirrt. Dennoch hörte und hört man auch auf „Traffic“ immer noch den typischen Sound von DAYS OF FATE heraus, was vor allem auch an den immer noch angenehm klingenden Vocals von Torsten K. liegt.

Nun wären wir wieder an dem Punkt angelangt, an dem man über rockige Gelüste ursprünglich rein elektronisch ausgerichteter Bands diskutieren könnte, doch lassen wir das. Der reine Elektro-/Synthiepop wird wohl immer mehr aussterben, an seine Stelle wird zunehmend poppiger Elektro-Rock treten, wie ihn schon DEPECHE MODE und DE/VISION seit einiger Zeit ausüben. Dass DAYS OF FATE auf diesen Zug auspringen, klänge etwas abwertend und würde die Tatsache ignorieren, dass die Dresdner etwas von ihrem Handwerk verstehen und auf den insgesamt 13 Tracks eben genau diesen poppigen Elektro-Rock zum Besten geben. Nett anzuhören, mal melancholisch, dann wieder schwungvoll rockig. „Traffic“ klingt sehr vital & abwechslungsreich und man merkt, dass die Jungs richtig Spaß beim Einspielen der Songs hatten – gerade beim klasse Song „Quicksand“ spürt man dies.

Wen dabei die Tatsache stört, dass dies alles mehr radio- statt clubtauglich klingt, bekommt mit vier abschließenden Remixen noch weitere musikalische Abwechslung geboten – eine gute Idee und vor allem bekommt man insgesamt viel ordentliche Musik für sein hart verdientes Geld geboten.

Fazit: „Traffic“ ist ein gutes Album, für all die, die oben erwähnte Bands mögen und die als Elektro-Fans keine Probleme mit rockigen Elementen haben.

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11.04.2007

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