Forndom - Dauðra Dura

Review

Galerie mit 22 Bildern: Forndom - Wolfszeit Festival 2021

Wollt ihr der stressigen Routine des Alltags für einen Moment entfliehen? Graust euch der Gedanke, wieder um halb sechs aus dem Bett zu steigen und zur Arbeit zu fahren, euch den immer gleichen Bullshit der anderen Leute anhören zu müssen? Möchtet ihr abschalten, Ruhe und Erholung genießen? Dann ist das neue FORNDOM-Album „Dauðra Dura“ möglicherweise das Richtige für euch.

FORNDOM ist ein Dark-Ambient-Projekt, welches 2012 vom schwedischen Künstler H.L.H. Swärd ins Leben gerufen wurde. Nach der „Flykt“-EP, welche durch die Bank Anklang finden konnte, nimmt uns Swärd erneut mit auf eine Reise durch die dunklen Wälder Schwedens. Spiritualität, Ruhe, Einklang und Harmonie stehen im Vordergrund von „Dauðra Dura“. Dies wird ausnahmslos durch dunkle Ambient-Klänge, den Gesang Swärds und durch den zurückhaltenden Einsatz von Flöten und Trommeln erreicht.

Dabei zielt „Dauðra Dura“ darauf ab ein Werk zu sein, das Menschen erreicht – sie berührt. Songs wie „Jag Vet Ett Tempel Stå“ machen in diesem Kontext einen fantastischen Job. Während seiner etwas mehr als vier Minuten Spielzeit bietet der Song nichts als erwähnte zurückhaltende Flöten, leise Trommeln und dunkle, melancholische Töne. Klingt langweilig? Das kommt auf die Sichtweise an. Wer hier ein Werk voller actiongeladener Spannung erwartet, ist sicher falsch. Wer sich der Musik FORNDOMs allerdings hingibt und sie nicht nebenbei hört, der kann sich auf viele Gänsehautschauer einstellen.

Das ist auch Titeln wie „Resan“ geschuldet. Hier gibt es über fast vier Minuten nur ruhige, dunkle Ambient-Musik zu hören, die durch den Gesang von Swärd um eine gewichtige Komponente bereichert wird. Ab der Hälfte sorgen benannte Flöten erneut für ein stimmiges Ambiente. In „När Gudarna Kalla“ bringen männliche und weibliche Chorgesänge Abwechslung ins Album – ganz zu schweigen von der unterschwellig-zwingenden Charakteristik des Titels.

Also, ihr gestressten Menschen da draußen. Seid ihr offen für gute Musik abseits des Metals und möchtet der Alltagsroutine entfliehen? Dann hört euch „Dauðra Dura“ an. Sicher muss man Musik mögen, wie FORNDOM sie macht und sich mit der Platte auseinandersetzen – dann steht der Tiefenentspannung und Ruhe aber nichts mehr im Weg. Freunde ritueller Folk- oder Ambient-Musik werden an „Dauðra Dura“ ihre Freude haben.

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22.01.2016

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