Harmdaud - Skärvor

Review

KURZ NOTIERT

HARMDAUD-Alleinkämpfer Andreas Stenlund hat eine Fülle von Ideen, die er versucht, auf seinem Zweitwerk unterzubringen. Den Grundstein bildet dabei melodischer Black Metal, der sich einiger Anleihen aus dem (Melodic-)Death- und Viking-Metal bedient. „Skärvor“ zeigt dabei Potenzial, aber auch eine Menge Luft nach oben. In der Umsetzung fehlt es HARMDAUD zu oft daran, die Kreativität an einem roten Faden entlang zum Ziel zu führen. Stattdessen gibt es stückweise gute Momente, ein Hang zu starken Melodien, aber eben auch die Schattenseiten. Beispielsweise das sterile Schlagzeug oder unnötig in die länge gezogene Passagen, die in gewisser Weise episch sein sollen, aber meist eher als laues Lüftchen vorbeiziehen. Steigerungspotenzial bieten auch die eher gegrowlten als geschrienen Vocals, denen etwas mehr Ausdrucksstärke oder Emotionen gut tun würden. Insgesamt ist „Skärvor“ ein Album, das etwas auf der Strecke bleibt oder besser gesagt ein Teilstück eines Weges hin zu etwas wirklich Gutem sein könnte. So bleibt es ein klares „kann man sich schadlos zulegen, muss man aber nicht wirklich.“

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17.03.2019

Chefredakteur

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