Hatebreed - Supremacy

Review

Galerie mit 19 Bildern: Hatebreed - European Apocalypse Tour 2018

Es gibt Bands, die ihre Anhängerschaft jedes Jahr aufs Neue überraschen – und es gibt HATEBREED. In den Zweieinhalbminuten Songs geben sich Knüppel und Mosh die Klinke in die Hand, Thrash Riffs schütteln die Birne durch, der fette Bass bläst einem den Arsch auf und die wahrscheinlich beste und brutalste Stimme im Hardcore fräst sich ins Hirn rein.

Im Westen nichts Neues, also? Doch. Eines hat sich geändert: Die Konkurrenz schläft nicht. Was HATEBREED in den letzten Jahren als unangefochtener Anführer dieser Szene vorgemacht haben, gilt in der heutigen Zeit als selbstverständlich. So fallen die in diesem Genre typischen, schnellen Abnutzungserscheinungen auf „Supremacy” noch stärker ins Gewicht als früher. Es bedarf großer Fantasie, die beschränkten Mittel des Hardcore immer wieder neu auszurichten, um nicht von vornherein abgenutzt zu klingen. Und genau das gelingt den Amerikanern mit dem Major-Deal in der Tasche – jedoch nicht so konsequent wie gewohnt.

Ganz so plump wie bei „Destroy Everything“ sind viele Kracher auf dem fünften Werk der Grobschlächter nicht. Der Opener „Defeatist“ erinnert an den Hassbrocken „Proven“ aus vergangenen Tagen. Wer beim Moshpart von „Mind Over All“ oder „Devine Judgment“ seine Rübe nicht abschraubt, der sollte am besten Power Metal hören gehen. Dass die Band bemüht ist, noch heavier zu wirken, beweist „To The Threshold“. Doch auch die mit einem Schuss Verzweiflung angehauchte Stimme von Jamey Jasta scheint das eine oder andere Mal durch – zu hören in dem mit aller Bescheidenheit betitelten „Give Wings To My Triumph“ oder im treibenden „Never Let It Die“.

Aber: Besonders in den brutalen Schlagzeugknüppel-Parts stellt sich spätestens nach Halbzeit eine gewisse Monotonie ein, die ein gutes „Supremacy“ mit respektablem Abstand hinter dem Maß aller Dinge, „Perseverance“ und „Satisfaction Is The Death Of Desire“, einreihen lässt. Diese starken sieben Punkte liefern trotzdem all das, was ein Hardcore Herz mit starker Metal Herzklappe begehrt – und wir reden hier von sieben HATEBREED Punkten!

Shopping

Hatebreed - Supremacybei amazon14,90 €
28.08.2006

Der metal.de Serviervorschlag

Oder auch: "Wer 'Supremacy' von Hatebreed mag, wird auch das hier mögen." Lass andere Leser wissen, welche Platten sie noch anchecken sollten, wenn ihnen "Supremacy" gefällt.

Es gibt noch keine Empfehlungen zu diesem Album. Willst du die erste abgeben? Dann registriere dich oder logge dich ein.

Shopping

Hatebreed - Supremacybei amazon14,90 €
Hatebreed - Supremacybei amazon21,99 €

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 32714 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Hatebreed auf Tour

30.03.21Parkway Drive - "Viva The Underdogs" Tour 2021Parkway Drive, Hatebreed und Crystal LakeStadthalle Wien, Wien
01.04.21Parkway Drive - "Viva The Underdogs" Tour 2021Parkway Drive, Hatebreed und Crystal LakeNeue Messehalle, Leipzig
03.04.21Parkway Drive - "Viva The Underdogs" Tour 2021Parkway Drive, Hatebreed und Crystal LakeRockhall, Esch Alzette
Alle Konzerte von Hatebreed anzeigen »

Kommentare