Lavantgarde - Inside Out

Review

„Endlich“ … möchte der wartende Synthiepop-Fan in die Welt hinausrufen … endlich haben es Lavantgarde geschafft, ihr erstes eigenes Album zu veröffentlichen. Zum einen existiert das Duo bereits seit über 10 Jahren, zum anderen gab es bis vor kurzem einzig ein paar Songs auf der gemeinsam mit L’Image veröffentlichten Split-EP „Musicment“. Nun also „endlich“ elf neue Tracks des Duos, die allesamt eindeutig in die Rubrik „Synthiepop“ einzuordnen sind – alles andere wäre auch eine Überraschung gewesen. Ein wenig überraschend ist dann jedoch die Qualität des Longplayers, der sich schon nach dem ersten Hördurchgang äußerst penetrant in den Gehörgängen festsetzt. „Inside Out“ bietet klassischen Synthiepop, der sich durch warme und weiche Synthiesounds auszeichnet – ergänzt mit ebensolchen Vocals. Jeder Synthiepop-Fan wird ob der herrlichen Melodien bei fast jedem Track in Verzückung geraten – langsamere Tracks wie „Dedicated“ oder „The world we live in“ sind unter solchen Vorraussetzungen natürlich sehr softe Schmachtfetzen, bei denen man fast schon Angst haben muss, dass einem die Boxen dahinschmelzen. So bevorzuge ich eher die ausdrucksvolleren und dynamischeren Songs wie „Take me S.I.M“, „Our Fate“, „Recall of night“ oder „Make love your religion“, die allesamt elegant eine Brücke zwischen nostalgischem Synthiepop der 80er und modernem Elektropop schaffen. Das Album ist astrein produziert, die Songstrukturen eingängig einfach gehalten … Lavantgarde verzichten auf Experimente sowie „unnötige“ Spielereien oder gar lärmende Gitarren wie sie De/Vision oder Depeche Mode nun in ihrem Repertoire haben. Wer reinen Synthiepop will, wird ihn auf „Inside out“ definitiv bekommen und kann hier 100% bedenkenlos zuschlagen. Natürlich ist auch „Inside out“ eine Gradwanderung zwischen Kommerz, Elektro und Synthiepop … gleichzeitig ist „Inside out“ jedoch auch ein erfrischendes Synthiepop-Album, das Fans dieses Genres schlicht und ergreifend glücklich machen wird … und ist nicht dies das Wichtigste überhaupt … ? Also, nicht lange überlegen, es lohnt sich !

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05.11.2004

Der metal.de Serviervorschlag

Oder auch: "Wer 'Inside Out' von Lavantgarde mag, wird auch das hier mögen." Lass andere Leser wissen, welche Platten sie noch anchecken sollten, wenn ihnen "Inside Out" gefällt.

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