Månegarm - Dödsfärd

Review

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Nach „Nordstjärnans Tidsålder“ und „Havets Vargar“ veröffentlichen die vier Schweden von Månegarm nun ihr entscheidendes drittes Album, welches sofort beim ersten Durchgang als das bisher ausgefeilteste und „erwachsenste“ Album angesehen werden kann. Bestand das Debüt 1998 aus vielmehr folkigen Elementen mit ruhigen Akustik-Gitarren und weiblichen Gesangseinlagen, konnte man den eingeschlagenen brutaleren Weg vom 2000er Album „Havets Vargar“ nun konsequent weiterführen und nachhaltig ausbauen. Dabei wird aber wieder etwas mehr auf die folkigen Elemente zurückgegriffen, so dass man von einer Verschmelzung der ersten beiden Alben sprechen könnte. Gut so, denn diese Mischung will munden! Um mich ist es gleich beim ersten Probehören geschehen, denn mit „I Evig Tid“ haben die Burschen einen wundervollen melodischen, aber druckvollen und einprägsamen Song ausgewählt. Durch die schwungvolle Instrumentierung ist hier besonders der Refrain ein echter Ohrwurm. Der Titelsong „Dödsfärd“ ist da weitaus brachialer ausgefallen und hat eher einen schwarz-metallischen Charakter. Die folkigen Elemente werden zurückgefahren und ordentlich an der Geschwindigkeitsschraube gedreht. Einfach stumpfes Geknüppel ist aber nicht ihre Sache, so dass auch im Mittelteil cleaner Gesang und ruhige Gitarren zum Einsatz kommen. „Fimbultrollet“ ist eins meiner Favoriten, da hier neben Härte, die Viking/Pagan-Einflüsse wundervoll kombiniert werden. Die Violine passt sowieso hervorragend zu der Musik der Schweden, wie z.B. in „Vrede“, denn dieser ist wieder im schnelleren Bereich angesiedelt, doch da bildet eben jene Violine einen klasse Kontrapunkt. Neben schwedischen Songs, wissen allerdings auch die englischen Titel zu überzeugen, von denen es zwei auf der Platte gibt („Ravenous“ und „Pagan War“). Diese unterscheiden sich letztlich nur von der Sprache und brezeln sonst genauso wie dessen nordische Kollegen. Freunde von Thyrfing, Moonsorrow, Finntroll und Co. können hier bedenkenlos zugreifen, denn ein Fehlkauf ist nahezu ausgeschlossen!

20.10.2003

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Månegarm auf Tour

12.08. - 14.08.21metal.de präsentiertParty.San Metal Open Air 2021 (Festival)Dismember, Carcass, Mayhem, 1914, Alcest, Anomalie, Asphyx, Benediction, Beyond Creation, Blockheads, Blood Incantation, Borknagar, Bound To Prevail, Bütcher, Carnation (BE), Crom Dubh, Fleshcrawl, Graceless, Heidevolk, High Spirits, Impaled Nazarene, Kadaverficker, Katatonia, Lunar Shadow, Malevolent Creation, Månegarm, Motorowl, Nocturnus AD, Nornír, Nyktophobia, Obscurity, Onslaught, Origin, Razor, Revel In Flesh, Sacred Reich, Saor, Scalpture, Shape Of Despair, Sinners Bleed, Space Chaser, Thron, Total Hate, Uada, Visigoth, Whoredome Rife und Wolves In The Throne RoomParty.San Open Air, Obermehler

5 Kommentare zu Månegarm - Dödsfärd

  1. njörd sagt:

    Fehlkauf ausgeschlossen, richtig. Ich habe die Scheibe schon seit ein paar Monaten, und ich muss sagen im Viking metal ist die Band n echter Insider Tip. 9 von 10 Punkte, wären hier angebracht, der vorgänger war zwar etwas härter aber das macht nichts. besonders der letzte Track hats mir angetan in Dodsfard.

    9/10
  2. Anonymous sagt:

    Jupp, die Pladde is´ super! Zwar in der Tat nicht so aggressiv wie die Vorgänger-CD "Havets Vargar", aber ähnlich gut. Bloß: Warum wartet man drei Jahre auf eine neue Scheibe von Manegarm und kriegt nur 32 Minuten Musik (die beiden ersten Scheiben haben mit 40 Minuten immerhin echtes LP-Format) geboten? Das ist eine Frechheit sondershausen….

    9/10
  3. dalamar sagt:

    Ich persönlich fand die beiden Vorgänger besser, hier fehlen teils zwingende Melodien, dafür jedoch ist die Produktion stampfender. Zwar nicht unbedingt ein Höhepunkt im Viking Metal, dennoch gelungen, vor allem für jene, die es gerne sehr folkig haben.

    7/10
  4. alarmist sagt:

    Habe von der nch nichts gekannt, weshalb mich dieses Album richtig umhaut! Wenn die Vorgänger genauso klasse sind, weiß ich schon was auf den nächsten Einkaufszettel wandert!

    9/10
  5. wishmaster89 sagt:

    N Bisschen kurz, aber dafür sind viele geile Songs enthalten wie "Vrede" oder "Daudr". Der Nachfolger "Vredens tid" ist aber besser und das neue Album ist auch schon angekündigt. 8 Punkte gibts für gute Melodien und BLackmetalraserei

    8/10