Moenen of Xezbeth - Ancient Spells of Darkness

Review

KURZ NOTIERT

Sieben Gesänge zur Invokation haben MOENEN OF XEZBETH komponiert. Sieben „Ancient Spells of Darkness“, um ihre Vorgänger zu ehren. Das belgische Duo sieht sich nämlich als Bewahrer alter Traditionen, als Hüter der alten Flamme. Ja, hier geht es um Black Metal, wie er vor knapp 20 Jahren durch Europa rumpelte.

Okkulte und dilettantische Musik aus dem siebten Kreis der Verdammnis poltert aus den Boxen. Rau und melodisch, angetrieben von schleppenden Drums und Keyboardklängen aus dem Kühlregal, zelebrieren MOENEN OF XEZBETH melodischen Midtempo-Black-Metal aus längst vergangenen Tagen und erinnern an die ersten Gehversuche alter Helden wie GEHENNA oder ANCIENT.

Finstere Gesänge, nostalgischer Charme…

Schiefe Riffs, verzerrter Gesang und eine schlecht abgemischte Produktion tragen ihren Teil dazu bei, dass „Ancient Spells of Darkness“ nur eine kleine Zielgruppe begeistern wird. Dass dies überhaupt möglich ist, verdankt das Album seinem nostalgischen Charme und einer stellenweise beklemmenden morbiden Atmosphäre – vorausgesetzt, man will sich darauf einlassen.

25.07.2018

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8 Kommentare zu Moenen of Xezbeth - Ancient Spells of Darkness

  1. unfurl999 sagt:

    DAS ist Black Metal in seiner rohen Perfektion. Sound, Atmosphäre, Erscheinungsbild stimmt alles, da fühlt man sich fast in die 90er, und Hochzeit des Black Metals zurückversetzt. Dilettantisch ist hier nur Marc Thorbrügge, der mit diesem Geschreibe klar deutlich macht kein Fan von Black Metal ist. Vielleicht einfach bei modernen Dimmu Borgir oder Satyricon bleiben, passt eh bessert zu metal.de.

    9/10
    1. BlindeGardine sagt:

      Und da kommen wieder die Korinthenkacker raus, die anderen sofort komplette Ahnungslosigkeit unterstellen, sobald sie mit einer Meinung oder Bewertung nicht d’accord gehen. Dabei hat der Rezensent gar nichts anderes behauptet als du und spiegelt deine eigenen Aussagen eigentlich zu 100% wieder, ist nur persönlich einfach zu einer anderen Bewertung gekommen.

      Roher, rumpeliger und unterproduzierter Sound sind nunmal essentielle Charakteristika des frühen 90er BM, oder willst du mir jetzt erzählen, dass alte Darkthrone, Mayhem oder Gehenna „total fett aus den Boxen knallen“ oder einen objektiv gesehen guten Sound hatten? Bedenke, „gut“ heißt hier nicht „unpassend“, zu Old School BM gehört dieser Sound halt für Fans dazu.

      Und auch mit der kleinen Zielgruppe hat der Herr Thorbrügge doch vollkommen recht, denn die wollt ihr Trveheimer doch auch eigentlich immer sein, oder? Ein verschworener kleiner Kreis von Eingeweihten. Da ergibt sich doch ganz automatisch, dass das hier besprochene Album für viele einfach nix ist. Unter dem Gesichtspunkt gehen 6 Punkte doch vollkommen klar, wenn der Herr Thorbrügge selbst kein ausgewieser Fan des Stils ist. Fans können da nach dem Lesen der Rezension einfach entsprechend Punkte draufpacken und müssen sich nicht über die subjektive Bewertung des Autors aufregen.

      Kurz: ziemlich alberner Kommentar.

      1. Nether sagt:

        … und dabei merken sie nicht, wie unschwarzmetallisch dieses ewige Mimimi ist.

      2. unfurl999 sagt:

        Is gut. Die Kurzfassung hätte als Antwort gereicht, aber musstest wohl auf Nummer sicher gehen und deinen Boyfriend zu verteidigen.

    2. BlindeGardine sagt:

      Falls du dich übrigens an der bezeichnung „dilletantisch“ störst:

      Ein Dilettant (von italienisch dilettante, Partizip Präsens aus dilettarsi, von lateinisch delectari „sich erfreuen“, „sich ergötzen“) ist ein Liebhaber einer Kunst oder Wissenschaft, der sich ohne schulmäßige Ausbildung und nicht berufsmäßig damit beschäftigt. Als Amateur oder Laie übt er eine Sache um ihrer selbst willen aus, also aus Interesse, Vergnügen oder Leidenschaft und unterscheidet sich somit von einem Fachmann.

      Trifft ziemlich genau auf strömungen wie den frühen bm oder auch punk rock zu und ist keinesfalls abwertend gemeint.

      1. unfurl999 sagt:

        ui, da kann jemand Wikipedia zitieren, und scheitert selbst dabei. Wenn du schon unbedingt auf Klugscheisser machen willst, solltest du zum einen „dilettantisch“ auch richtig schreiben, und zum anderen auch die abwertende (heutzutage übliche Verwendung) des Wortes kennen. Selbst wenn du nur nach deiner Definition gehst, ist es nach wie vor eine Beleidigung einen Musiker wie Morbid Messiah als Amateur oder Laie zu bezeichnen. Aber ich bin mir 1000% sicher du kannst das bestimmt besser. Lass mich bitte wissen wenn du mit zwei Bands bei
        Nuclear War Now! Productions unterschreibst, will es ja schliesslich nicht missen wenn deine Alben umgehend ausverkauft sind.

      2. doktor von pain sagt:

        Und wenn man klugscheißen und andere wegen ihrer Rechtschreibung kritisieren will, sollte man vielleicht nicht selbst mehrere Fehler in seinen Text hauen…

      3. BlindeGardine sagt:

        @ufurz999
        Uuuuuuuuuuh da ist aber jemand extrem schwarzmetallisch heute! Und uuuuuuuuuuuh, zwei Bands bei Nuclear War Now! Weltklasse! So trve!

        Aber mal ernsthaft, mir geht es in keinster Weise darum, die Band oder das Album abzuwerten. Old School BM ist nunmal eben im Ursprung dilettantische (da, mit einem l, geil oder?) und ausdrücklich nicht professionelle (ich verweise einfach mal auf den Duden) Musik. Das ist hier keinesfalls negativ gemeint, auch wenn der Stil nicht unbedingt meins ist, aber vor allem ging es den Musikern um Leidenschaft denke ich. Diesem Old School Feeling huldigen Moenen Of Xezbeth offenbar erfolgreich, nichts anderes beschreibt der Autor auch in seiner Rezension und nichts anderes habe ich auch gesagt.

        Also, reg dich wieder ab, atme tief durch und kau zur Beruhigung ein wenig Bambus mit den anderen Pandas.