Narnia - The Great Fall

Review

Seit ihrem Debutalbum „The Awakening“ 1998, etablieren sich die Schweden von Narnia immer mehr und mehr in der internationalen Szene des Melodic und Powermetals, was nicht zuletzt auf großartige Alben wie „Long live the king“ und „Desert Land“ zurückzuführen ist. Und im Jahre 2003 packen sie noch eins drauf und schmeißen mit „The Great Fall“ durch Nuclear Blast ein Werk auf dem vorläufigen Höchststand der Band auf den Musikmarkt. Das Album ist gut ausgearbeitet und hat jede Menge Power und genau deshalb kann man es immer und immer wieder hören. Lieder wie „Back from hell“ sind astreine Hörwürmer, die dank einer gewissen „Mitsingbarkeit“ auch live wunderbar reinkrachen. Mitgröhlrefrains, wie unter anderem in „No time to lose“, dominieren neben denen, für Narnia mittlerweile schon fast üblich gewordenen, spitzenmäßigen Gitarrensoli des Über-Gitarristen Carljohann Grimmark, die Platte. Die außergewöhnliche Stimme von Sänger Christian Rivel, die des öfteren zu einer der besten im Metal-Genre gezählt wird, beeindruckt immer wieder von neuem und bildet mit dem dichten Sound eine nahezu perfekte Symbiose. Als besonderes Schmankerl auf dieser ohnehin schon starken Platte gibt’s noch zwei Gastmusiker dazu: Anders Johansson, seines Zeichens Drummer von HammerFall knüppelt beim Lied „Judgement Day“ und Eric Clayton, Stimmgewalt bei Saviour Machine, singt bei der Hymne „The great fall of man“ zusammen mit einem riesigen Chor aus Stockholm. Und wenn das nix ist, dann weiß ich auch nicht weiter, denn die rocken alle zusammen mit den Narnia-Mannen so richtig ab und machen „The Great Fall“ damit zu einer Platte, der wohl ein Hauch von Ewigkeit anhaften bleiben wird! Ein bisschen Mühe muss man sich aber doch dafür machen, denn das Album stolpert mit seiner Wucht an Inhalt und Musik etwas über sich selbst und zündet so erst nach mehrmaligem Hören – das dann aber umso gewaltiger! Narnia sind wohl der beste Beweis, dass auch Christen so richtig abrocken können und wem der „böse Einheitsbrei“ mit wenig Inhalt der Metalszene auf den Keks geht, der findet hier Musik, die mit einer Sorgfalt komponiert und eingespielt wurde, dass es eine Freude für’s lauschende Ohr ist denn, man merkt, dass hier Musiker zu Gange sind, die was von ihrem Handwerk verstehen und denen auch etwas daran liegt, was leider schon lange nicht mehr selbstverständlich ist!

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02.04.2003

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