Project Pitchfork - Akkretion

Review

Galerie mit 17 Bildern: Project Pitchfork auf dem M'era Luna 2017

„Akkretion“ ist nicht nur die gravitationsbedingte Massenzunahme von Sternen durch das Anhäufen von Materie, sondern ebenfalls der Startschuss einer spannenden Ansammlung neuer PROJECT PITCHFORK-Song zu einer Trilogie.

Nach dem 2016 erschienenen Album „Look Up, I´m Down There“ widmet sich Peter Spilles nun einer Trilogie, die mit zehn Songs ihren Anfang nimmt. Ohne Vorab-Single, ohne Musikvideo, ohne große Ankündigung erscheint das neue PROJECT PITCHFORK-Album „Akkretion“. Dabei umschreibt der Albumname die Musik hervorragend: Die Songs eröffnen sich dem Hörer in ihrer Fülle erst nach mehreren Durchläufen, wachsen zu starken Dark-Wave-Nummern heran und sind dabei nur der erste Teil einer Werkreihe.

Der Beginn einer astronomischen Reise…

„Akkretion“ leitet mit einer behutsamen Klaviermelodie in das Album, die durch Synthie-Effekte und einen markanten Drumbeat ergänzt wird. Langsam aber sicher entführen die drei Musiker in eine astronomische Klangwelt – pulsierend, düster, markant. Es folgt mit „Good Night Death“ ein nonchalanter Midtempo-Song, der ebenso wie „Crossfire“ und das großartige „Good, You Are Distant“ durch eine traumhafte Melodie und Peter Spilles´ tiefen, rauen Gesang überzeugt. Alsbald verwandelt die Hamburger Soundschmiede den nächtlichen Sternenhimmel in eine wilde Szene-Disco: Tanzbare Tracks wie „Circulation“ oder „Gravity Waves“ werden bei den kommenden Live-Shows den Puls sicher in die Höhe treiben.

Dennoch sind es vor allem „The Collision“ und „Ascension“, die sich als heimlich funkelnde Highlights auf „Akkretion“ erweisen und selbst bei Dauerrotation jedes Mal ein euphorisches Hörerlebnis bereiten; ein Erlebnis, das bei „Dark River“, „Acid Ocean“ oder „Sunset Devastation“ auch nach Jahren nicht abschwächt. Es sind vermutlich genau diese ergreifenden Songs, die PROJECT PITCHFORK so unverzichtbar für die Szene machen.

…und die sternenklare Aussicht auf weitere Klangwelten!

Interessant ist, dass die Alben der Trilogie allesamt in unterschiedliche Richtungen gehen sollen. So dürfen wir gespannt sein, welche konzeptionellen und musikalischen Wege bei den beiden anderen Teilen eingeschlagen werden. „Akkretion“ ist – so viel lässt sich sagen – ein gelungener Auftakt, der von verträumten Melodien bis hin zu knackigen Tanznummer alles beinhaltet, was PROJECT PITCHFORK-Fans erwarten.

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28.01.2018

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