Revenge - Scum.Collapse.Eradication

Review

Galerie mit 11 Bildern: Revenge - Vision : Discipline : Contempt Europe 2019

REVENGE bedeutet Rache. Und die werde ich zweifelsohne an demjenigen nehmen müssen, der mir die Rezension dieser halben Stunde Lärmbelästigung, die sich “Scum.Collapse.Eradication” nennt, zugemutet hat. Und am besten auch bei den Kanadiern selbst, damit sie die Menschheit künftig nicht mehr mit diesem Schund, den sie als Musik getarnt unters Volk zu bringen versuchen, plagen können.

Doch da die Kanadier ihr Unwesen im Black Metal-Underground bereits seit mehr als zehn Jahren treiben, dürften die meisten bereits vor dem gewarnt sein, was sie auf einem REVENGE-Album erwartet: Stumpfes Geprügel ohne jeden Sinn und Zweck, ohne auch nur eine Melodie oder einen Hauch Spannung oder Atmosphäre, gehüllt in ein so unterirdisches Soundgewand, das von den acht auf dem Album enthaltenen Songs nicht mehr als verrauschten Matsch übrig lässt, aus dem lediglich einige schrille Gitarrensoli sowie die eintönigstens Screams, die ich je gehört habe, etwas hervorstechen. Und was ich so auch noch nicht gehört habe: Man kann an jede beliebige Stelle von “Scum.Collapse.Eradication” skippen, der Hörfluss erfährt keinerlei Unterbrechung, so unfassbar gleichförmig und todlangweilig ist diese halbe Stunde Krach.

Da REVENGE ihre Sache, soweit man das hören kann, zumindest technisch anständig machen und der ein oder andere die Rohheit und das Extreme dieses Albums möglicherweise zu schätzen weiß, gibt’s von mir zwei Gnadenpünktchen. Ansonsten kann ich nur jedem, der auch nur ein Fünkchen Geschmack hat, raten, sich von “Scum.Collapse.Eradication” fern zu halten.

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29.02.2012

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9 Kommentare zu Revenge - Scum.Collapse.Eradication

  1. Oh Mann sagt:

    Mädchen, wenn du so gar nichts mit einer Musikrichtung anfangen kannst, wie es hier der Fall zu sein scheint, dann tu doch bitte allen den Gefallen und rezensiere es gar nicht erst. Es ist eben Revenge, da weiß man doch, was einen erwartet.

  2. katharinab sagt:

    Klar weiß man, was einen erwartet, wie ich auch schrieb. Nur ändert das ja nichts daran, dass das, was einen erwartet, einfach alles andere als gut ist 😉

  3. katharzis. sagt:

    Wenn jemand „The Acoustic“ von einer Band wie Ektomorf 7/10 gibt, sagt das schon alles aus. Ich hab ja echt nichts gegen metal.de, ehrlich, aber wer stellt so ein talentfreies Gör ein? Ich will ja niemandem zu nahe treten, aber da ist wirklich fast jede Rezension ein Griff ins Klo. Selten wird auf Songs bzw. auf die auf dem Album vertretene Musik eingegangen (nicht nur hier), man liest desöfteren abgedroschene Phasen, die Argumentation wirkt zumeist unschlüssig. Darüber hinaus werden Promos niemandem zugemutet, man meldet sich ja selbst für eine freiwillig. Wenn das bei Metal.de nicht so ist, möge man mich bitte korrigieren, aber das kann ich mir nicht ansatzweise vorstellen, dass da irgendwem was aufgezwungen wird.

  4. Oh Mann2 sagt:

    Ich unterstelle dir einfach mal, dass du mit dem gesamten War-BM wenig bis gar nichts anfangen kannst. Man kann ja von Revenge halten, was man möchte, eine Rezension zum neuen Album sollte aber doch vor allem diejenigen ansprechen, die die Musik grundsätzlich mögen. Da macht es doch keinen Sinn, wenn du hier einen Verriss schreibst, der in jedem Satz ausdrückt, dass das überhaupt nichts für dich ist! Meine CD kommt zwar erst nächste Woche aus den USA, ich bin jedoch sicher, dass es mir und auch allen anderen, die Revenge bisher mochten, absolut taugen wird, denn wo Revenge draufsteht, ist eben auch Revenge drin! Du musst sie ja nicht mögen, aber dann nunmal auch erst recht nicht rezensieren, wenn du es gar nicht adäquat beurteilen kannst 😉

  5. S sagt:

    Vielleicht wäre es besser, wenn man sich von Reviews von Platten fernhält, wenn man mit der entsprechenden Musikrichtung nichts anfangen kann.
    Mir geht es hier übrigens explizit NICHT um die Wertung, sondern darum, dass man förmlich merkt, dass der Autorin das Genre nicht liegt und auch das Verständnis dafür grundsätzlich fehlt.
    Ich wäre auch nicht in der Lage ein Review von einer Melodic Death Metal-Platte (als Beispiel) zu machen, da ich mich damit überhaupt nicht auskenne und mir die ganze Richtung nicht liegt.
    Wer auf War Black Metal im Stile von Archgoat, Grave Desecrator, Black Witchery, Proclamation, etc. steht, der kann bei der Revenge-Scheibe bedenkenlos zugreifen.
    Schlägt abartig ein, das Teil.

    PS: Ich will hier niemanden beleidigen. Eine Stellungnahme seitens der Autorin würde Rückgrat zeigen.

  6. katharinab sagt:

    Bisher habe ich bewusst auf eine weitere Stellungnahme verzichtet, da ich meine, in meinem Review schon alles gesagt zu haben. Wenn das aber ausdrücklich gewünscht ist, sage ich natürlich nicht nein.

    Es ist mitnichten so, dass ich mit diesem Genre generell nichts anfangen kann. GRAVE DESECRATOR und ARCHGOAT finde ich zum Beispiel ziemlich geil! Aber REVENGE sind meiner Meinung nach einfach schlecht in jeder Hinsicht und „Scum.Collapse.Eradication“ bietet gar nichts, worauf man Punkte geben könnte, außer eben der Tatsache, dass es anständig gespielt ist.

    Vielleicht habe ich mich im letzten Absatz ungünstig ausgedrückt. Ich meinte, dass es Leute geben könnte, die eben NUR oder den größten Wert auf das Extreme und Rohe legen, unabhängig von irgendwelchen anderen Qualitäten. Die könnten dieses Album wohl mögen, aber das ändert nichts daran, dass es ansonsten keinerlei Qualitäten besitzt.

  7. S sagt:

    Kann es sein, dass du ein anderes Review liest, als ich/wir anderen?
    In deiner Rezension fehlt jegliche Unabhängigkeit und Objektivität. Wenn du Archgoat und Grave Desecretor so geil findest, würdest du ja die genretypischen Parallelen erkennen und darauf hinweisen. Bzw. erwähnen, warum gerade Revenge so viel mieser ist, als der Rest.
    Mir geht es hier auch nicht um die Wertung, sondern darum, dass man beim Lesen deines Reviews das Gefühl hat, dass du die Platte eingelegt hast, das ganze Teil als Krach verstanden hast und das dann auch so hingeschrieben hast.
    Revenge ist nunmal nicht so wie Freedom Call. Ich will dich auch nicht bösartig kritisieren, keine Sorge. Mir ist in letzter Zeit nur aufgefallen, dass die Redakteure hier und auf anderen Seiten entweder aus reiner Willkür ihre Platten rezenzieren, ohne jeglichen Bezug dazu zu haben, oder dass einige eben aufgrund des „Coolness-Faktors“ dabei sind.

  8. Jan sagt:

    Hat ja schon Tradition, dass hier nach jedem Verriss einer Revenge-Platte die fünf Fans der Bands wehklagen. Bitteschön, jedem nach seinem Geschmack. Ich kann z.B. Bands wie Truppensturm und Beherit einiges abgewinnen, gleichzeitig kann ich dieser Rezension nur beipflichten. Revenge machen immer noch ihr ausdrucksloses, langweiliges Gerödel, auch wenn’s nicht mehr ganz so peinlich ist wie auf ihren ersten beiden Alben. Deswegen bekommen sie auch von mir 2 volle Punkte.

    2/10
  9. Hans-Hubert sagt:

    Ich hab das Teil nun auch zu Rezensionszwecken bekommen und kann da jetzt nichts soooo schlimmes dran finden. Klar rumpelt das, und sicherlich klingen die Soli nach Zufallsfunktion, und die Stimmen hören sich eher ulkig als ernsthaft an (tiefergelegter Schäferhund meets cholerischer Papagei), aber das Zeugs ist doch recht tight eingespielt. Und irgendwie machen REVENGE auf mich den Eindruck, als seien sie verkappte Grinder. Was die Platte allerdings verzichtbar macht, ist, dass sich die Songs meistens sehr ähneln, und das wirkt auf Dauer ermüdend. Aber dieses „wuhuuuu, sind die schlecht und dilettantisch und ohohoho“ ist schon ein wenig albern – man könnte meinen, die Webzines wollen sich gegenseitig eine Schlacht der REVENGE-Verrisse liefern.

    4/10