Rhapsody Of Fire - The Cold Embrace Of Fear

Review

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RHAPSODY OF FIRE scheint die Arbeitswut gepackt zu haben. Hat es doch einige Jahre gedauert, bis die Italiener mit „The Frozen Tears Of Angels“ via Nuclear Blast quasi ein Comeback feierten, legen Luca Turilli und Kollegen nun mit „The Cold Embrace Of Fear“ nach. Hierbei handelt es sich um kein vollständiges Album, als EP kann man das Vorliegende aber auch nicht wirklich bezeichnen. Viel mehr ist diese gut halbstündige Scheiblette eine konzeptuelle Fortsetzung der vielschichtigen „Dark Saga“, die RHAPSODY OF FIRE nun schon seit Langem immer wieder weiter erzählen.

Die sieben Titel, die im Endeffekt aus drei ‚richtigen‘ Songs, zwei erzählenden Titeln und zwei atmosphärisch aufgeladenen Interludes bestehen, erzählen auf textlicher Basis die Ankunft der fünf Hauptcharaktere in der altertümlichen Welt von Har-Kuun. Sie befinden sich noch immer auf der Suche nach dem heiligen Buch der Engel, Erian’s Buch, das sie hier zu finden glauben. So weit zu den konzeptuellen Hintergründen von „The Cold Embrace Of Fear“. Musikalisch spielt sich leider nicht allzu viel Neues ab. Die Platte ist hauptsächlich rund um den dritten Akt „The Ancient Fires Of Har-Kuun“ aufgebaut, der eine stattliche Spielzeit von einer knappen Viertelstunde aufweist und ein typischer RHAPSODY OF FIRE-Rausschmeißer auf einem regulären Album hätte werden können. Mit dem italienischen fünften Akt „Neve Rosso Sangue“ und dem darauffolgenden „Erian’s Lost Secrets“ ist die Menge der Songs auch schon abgearbeitet. Während ersterer balladesk vorgetragen wird, ist „Erian’s Lost Secrets“ ein typisch getragener ROF-Song, der aufgrund seines pathetischen Gesangs sofort zu gefallen weiß.

Der Rest ist besseres Zwischengeplänkel, das für die erzählte Geschichte zwar wichtig ist, in kürzerer Ausführung aber definitiv auch gereicht hätte. Alles in allem ist „The Cold Embrace Of Fear“ ein netter Nachschlag zu „The Frozen Tears Of Angels“, den sich Fans auf alle Fälle zulegen sollten, da ja drei brandneue, richtig gute Songs darauf enthalten sind. Alle anderen sollten dann aber doch auf den im Sommer erschienenen Longplayer zurückgreifen und von dessen symphonischer Gewalt überwältigen lassen!

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02.10.2010

Der metal.de Serviervorschlag

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