Ribspreader - The Van Murders - Part 2

Review

Ohne weitere Einleitungen oder Rogga-Johansson-Stories gehen wir hier gleich mal ans Eingemachte. „The Van Murders – Part 2“ ist nun auch schon die siebte RIBSPREADER-Scheibe und quasi die Fortsetzung des 2011er Werkes „The Van Murders“. So weit, so gut, so what!?

Nun ja, im Norden nichts neues, könnte man sagen. Rogga liefert halt zuverlässig und vor allem in hoher Frequenz neue Scheiben ab. Und vielleicht liegt genau da das Problem, das „The Van Murders – Part 2“ deutlich macht, es wird irgendwie zum Fließband-Auswurf. Dabei unterschreiten natürlich auch RIBSPREADER die Einstufung solide überhaupt nicht. Nur leider kommt man aber auch kaum mal darüber hinaus. Und das ist nach so vielen Scheiben und Jahren im Geschäft dann eben doch ein bisschen wenig am Ende des Tages.

Eine neue RIBSPREADER, oder: Rogga kann es eindeutig besser

Grundlegend falsch machen RIBSPREADER, bei denen der Meister wie gewohnt selber das Mikro malträtiert, ganz sicher nichts. Geboten wird mal wieder typischer Rogga-Death verpackt in recht kurze Songs. Man erkennt natürlich sofort die Handschrift des schwedischen Workaholics, doch so richtig hängen bleibt hier viel zu wenig. Ja klar, man kann hier das CANNIBAL CORPSE typische Gitarren-Gequietsche in „Equipped To Kill“, die coolen Melodien von „The Cleaners Theme“ oder aber das generell sehr gelungene Instrumental „The Cleaners Theme 2“ anführen. Doch im Großen und Ganzen gibt es in dieser halben Stunde echt nur wenige Ideen und Passagen, die wirklich das Zeug dazu haben, dass man sich auch in ein paar Monaten noch an sie erinnert. Rein handwerklich ist das natürlich alles absolut ok, kommt aber viel zu selten über das Prädikat „gut“ hinaus. Das ist irgendwie von allem (Ideen, Strukturen, Abwechslung usw.) ein bisschen zu wenig, das kann Herr Johansson ganz klar besser.

Müffelt es hier leicht nach Resteverwertung, oder wird das RIBSPREADER nicht gerecht? Schwer zu sagen. Manchmal hat man aber halt den Eindruck, als stecke Rogga in manche seiner dröflzig Kapellen (z.B. PAGANIZER, DOWN AMONG THE DEAD MEN, JOHANSSON & SPECKMANN oder REVOLTING) mehr Energie und bessere Ideen als in andere (THE GROTESQUERY oder eben RIBSPREADER). „The Van Murders – Part 2“ ist ein solides Scheibchen, mehr leider nicht, da hatte der gute Rogga in letzter Zeit wesentlich stärkere Platten am Start.

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28.05.2018

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