Skeleton - Skeleton

Review

Ob es so schlau war, sich als Newcomerband einen Namen zu verpassen, für den sich schon mindestens drei andere Bands im metallischen Dunstkreis entschieden haben? Zumindest erschwert es dieser Umstand, mehr über SKELETON herauszufinden. Laut Promoschreiben haben wir es mit vier Texanern zu tun. Das gleichnamige Album stellt nach zwei EPs das Debüt dar.

Musikalisch gibt es eine wilde Mischung aus Black Metal, Punk, Crust und einer Prise Thrash. Das sorgt für eine recht angenehme Abwechslung über die volle Länge der Platte, da der Schwerpunkt je nach Song immer wieder variiert, das Gesamtbild aber immer ein homogenes bleibt.

SKELETON – wilder Mix , stimmiges Gesamtbild

Um den Namen oft genug in die Menge geworfen zu haben, fallen SKELETON auf “Skeleton“ mit dem Opener “Skeleton“ direkt mit der Tür ins Haus. Erdige Drums treiben die Gitarren von stampfigem Punk immer wieder in rasenden Black-Metal-Parts. “Mark Of Death“ kommt eher thrashig daher, “The Sword“ verquickt dies wieder mit der bereits bekannten Raserei.

“T.O.A.D.“ lässt einen unweigerlich an MIDNIGHT denken. “Ring Of Fire“ betont wieder stärker die punkigere Seite und könnte so auch von AMEBIX stammen. Der Nachfolger “At War“ vermengt je eine Hälfte BATHORY mit einer ranzigen Schippe EXODUS im texanischen Fleischwolf. “Taste Of  Blood“ verhackstückelt dann gekonnt die übrig gebliebene Thrash-Hälfte mit ein paar Stoner-Riffs.

Mit “Skeleton“ könnte sich die dazugehörige Band einen Namen machen

In der Umsetzung dieses überschaubaren aber wilden Genreritts schleicht sich auch die ein oder andere Schwächephase ein. Mit den letzten beiden Songs bewegen sich SKELETON dann noch einmal stärker in die Schwarztodecke. Auch die Shouts von Drummer Victor passen sich dem Thema an und kreischen jetzt fieser.  Mit “Catacombs“ gibt es zudem noch den stärksten Song zum Schluss.

Letztlich hat das Ganze viel Spielfreude, eine passende Produktion und immer wieder starke Momente. Irgendwie hat man das aber auch alles schon einmal gehört. Bleibt die Frage, ob sich SKELETON mit ihrem Erstling den höchsten Bekanntheitsgrad aller Bands mit gleichem Namen erarbeiten können. Das tut sich mit “Skeleton“ erst einmal gut an, braucht aber sicherlich noch eigenständigere Werke in der Nachfolge.

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03.07.2020

Der metal.de Serviervorschlag

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