Stallion - Rise And Ride

Review

Galerie mit 20 Bildern: Stallion - Hammer And Iron Festival 2020

Die süddeutschen Pferdeflüsterer STALLION bringen weniger als ein Jahr nach ihrer großartigen Debüt-EP „Mounting The World“ jetzt mit „Rise And Ride“ den ersehnten ersten Langspieler raus.

Aus dem dynamischen Dynamit-Duo Paul (Gesang) und Äxxl, der auf „Mounting The World“ noch alle Instrumente einspielte, sich aber inzwischen auf die Gitarre beschränkt, ist mit der Addition von Oli (Gitarre), Niki (Bass) und Aaron (Schlagzeug) inzwischen ein quirliges Quintett geworden, was dem Hengst-der-die-Welt-besteigt durchaus gut tut.

STALLION machen nämlich genau dort weiter, wo sie auf „Mounting The World“ aufgehört haben: mit einer herrlich erfrischenden Mixtur aus so ziemlich allen leckeren Zutaten der metallischen Welt der 1980er.

Traditioneller Stahl trifft auf Speed Metal und wird hier und da mit Prisen von Thrash und Sleaze garniert – das ganze ist mit echter Begeisterung gezockt, klasse produziert, und STALLION galoppieren auf „Rise And Ride von einem Ohrwurm zum nächsten.

Der die Scheibe eröffnende Titelsong „Rise And Ride“ fräst sich direkt in die Hirnwindungen, das folgende mit mitreißenden Gang-Shouts versehene „Wild Stallions“ sowie die bereits von der EP bekannten „Canadian Steele“ und das Speed Metal-Monster „The Right One“ stehen dem in nichts nach.

Insgesamt neun Mal reiten die Pferdenarren auf „Rise And Ride“ zur Attacke: das traditionell gehaltene „Streets Of Sin“ kann dabei ebenso überzeugen wie der ausgestreckte Mittelfinger „Stigmatized“ mit seiner Thrash-Kante, das epische, Assoziationen an MERCYFUL FATE weckende „The Devil Never Sleeps“ oder der Rausschmeißer „Wooden Horse“.

Mein persönlicher Höhepunkt auf „Rise And Ride“ ist allerdings „Watch Out“, dessen Anfangsriff an die grandiosen Japaner BLAZE erinnert und im Mittelteil mit einem THIN LIZZY-Gedächtnis-Solo aufwarten kann. Wem hier nicht die Pferde durchgehen, dem ist eh nicht mehr zu helfen – Fury, Black Beauty und Mr. Ed dürften jedenfalls ihre Mähnen schüttelnd auf der Koppel so richtig steil gehen.

All Killer, No Filler wie man so schön sagt – Pflichtkauf für jeden, der auch nur im Entferntesten auf traditionellen Heavy Metal steht!


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10.09.2014

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