Striker - City Of Gold

Review

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Die Kanadier STRIKER haben mit „City Of Gold“ ihren dritten Langspieler am Start – und was für ein Brett die Scheibe geworden ist!

Nachdem bereits das Debüt „Eyes In The Night“ (2010) und der Nachfolger „Armed To The Teeth“ (2012) durchaus zu gefallen wussten, feuern STRIKER jetzt ihr bislang bestes Werk aus den Rohren. Die Jungs aus Edmonton verstehen es äußerst geschickt, das beste aus unterschiedlichen Metal-Spielarten zu einer richtig guten Mischung zu formen.

Während der traditionelle Heavy Metal kanadischer Prägung auf „City Of Gold“ das Grundgerüst bildet, sind Einflüsse aus der NWOBHM ebenso filigran verarbeitet wie Elemente aus dem Speed Metal („Underground“, „Second Attack“, „Rise Up“)  und Thrash („Crossroads“,  „All For One“).

Bereits der Opener „Underground“ feuert aus allen Rohren und vereint Melodie, Geschwindigkeit und Härte zu einem echten Nackenbrecher der seine Fortsetzung im epischen, mit mystischen Gitarrenharmonien versehenen Titeltrack „City Of Gold“ findet – richtig geil! Was die beiden Gitarristen Chris Segger und Timothy Brown im Zusammenspiel mit den Vocals von Dan Cleary, der einen ähnlichen Stimmumfang hat wie Tim Ripper Owens, hier anzubieten haben ist schon beeindruckend.

Mein persönliches Highlight auf „City Of Gold“ ist allerdings das stilistisch etwas aus dem Rahmen fallende und mit einem grandiosen SCORPIONS-Gedächtnis-Solo verzierte „Bad Decisions“ – wäre der Song in den Achtzigern veröffentlicht worden, wäre er heutzutage Stammgast auf allen Greatest-Metal-Hits-Samplern und auf jeder Party und STRIKER hätten danke MTV und Konsorten auf ewig ausgesorgt!

Weitere Anspieltipps: das arschtretende „Rise Up“ und der schmissige Rausschmeißer „Taken By Time“ – mit „City Of Gold“ zeigen STRIKER erneut eine Weiterentwicklung und stehen ganz kurz vor der absoluten Spitze!

Sowohl Fans von jüngeren Bands wie ENFORCER, STALLION oder SKULL FIST als auch Freunde der NWOBHM-Klassiker wie IRON MAIDEN dürften Gefallen an „City Of Gold“ finden – oder einfach alle, die Bock auf gut gezockten und arrangierten Metal haben!

P.S.: die Digipak-Version (die mir leider nicht vorliegt) enthält noch vier weitere Songs, darunter das IRON MAIDEN-Cover „2 Minutes To Midnight“.

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25.09.2014

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