Sunset In The 12th House - Mozaic

Review

Bei SUNSET IN THE 12TH HOUSE handelt es sich um eine neue Band der beiden DORDEDUH-Köpfe Edmond Karban (Hupogrammos) und Sol Faur, die beide vorher ursprünglich bei NEGURA BUNGET spielten. Die beiden Rumänen sind ja für ihre unkonventionelle musikalische Herangehensweise bekannt, da macht auch das neue Projekt mit seinem Debütalbum „Mozaic“ keine Ausnahme. Mit SUNSET IN THE 12TH HOUSE widmen sich die Brüder im Geiste einer weitestgehend instrumental vorgetragenen Mischung aus Psychedelic Rock, Post Rock und orientalischer Musik. Verstärkung erhielten die beiden durch DORDEDUH-Schlagzeuger Sergio Ponti und deren Live-Bassisten Mihai Moldoveanu. 

„Mozaic“ klingt sehr entspannt und verzaubert mit tollen Melodien – gerade DORDEDUH als auch NEGURA BUNGET sind ja sowieso für ihre gewaltige Melodienfülle bekannt, soweit also eigentlich keine Überraschung. Auf den Gitarren liegt oft viel Hall, dazu gibt es einige dezente Effekte. Den Anfang macht „Seven Insignia“, welches stark an DORDEDUH erinnert, mit prägnantem Riffing, düsterer Atmosphäre und ein wenig Growlgesang. Das epische, über 14minütige „Arctic Cascades“ ist da erst einmal deutlich ruhiger gehalten, die dynamische Instrumentalnummer mit tollen Effekten baut im Verlauf aber gelungene Spannungsbögen bis hin zu härterem Metal auf. Das folgende „Paraphernalia Of Sublimation“ enthält lediglich kurz gesampelten orientalischen Gesang, ansonsten ist das exotische Stück instrumental gehalten, die Saiteninstrumente als auch die Perkussionsinstrumente stimmen orientalische Melodien und Rhythmen an, als ob man ORPHANED LAND lauschen würde, das Ganze klingt dabei unglaublich authentisch, toll! „Desert’s Eschaton“ ist wieder ruhiger gehalten und erinnert an verschiedene moderne Post-Rock-Bands wie zum Beispiel LONG DISTANCE CALLING. Das folgende, dynamisch-instrumentale und hochmelodische „Ethereal Consonance“ baut sich von seinem ruhigen Anfang immer weiter auf und ist sehr sphärisch bis spacig angelegt. Abgeschlossen wird „Mozaic“ von „Rejuvenation“, welches sphärisch beginnt, später gesellen sich noch klare Chorgesänge dazu und der Song wird härter. Schönes Ende des Debütalbums von SUNSET IN THE 12TH HOUSE!

SUNSET IN THE 12TH HOUSE verzaubern mit den wunderschönen, verträumten Melodien auf dem fast instrumentalen, sehr stimmungsvollen und abwechslungsreichen „Mozaic“. Neben gitarrenorientierten Rocksongs findet sich immer wieder auch eine folkige Ethno- bzw. orientale Note auf dem Werk. Das Album sollte einerseits die Fans des atmosphärischen rumänischen Metals gefallen, als auch offene Anhänger des Post Rocks ansprechen.

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21.06.2015

Geschäftsführender Redakteur (stellv. Redaktionsleitung, News-Planung)

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