Symphorce - Twice Second

Review

Die Truppe um den charmanten Frontmann Andy B. Franck hat beschlossen, mal wieder auf sich aufmerksam zu machen und in Folge dieses Beschlusses ein Album veröffentlicht, dass durchaus eine Menge Beachtung finden dürfte: Twice Second heißt das Scheibchen, auf dem Symphorce 10 Songs lang dem Hörer so ziemlich alles geben, was dieser sich wünscht. Bereits der Opener „Fallen“ legt die Messlatte hoch an, hat er doch alles, um ein klasse Ohrwurm und ein hübsches Haarschüttel-Lied zu sein: griffige Riffs, erstklassige Vocals und jedemenge Power. Eine Mischung, die vor allem live absolut punkten dürfte. Das darauffolgende „Tears“ lässt es dann etwas (aber auch wirklich nur etwas) langsamer angehen, ist jedoch nicht weniger druckvoll als „Fallen“. Lied Nummer 3, „Whatever hate provides“ haut dann wieder richtig rein, hier stehen die Gitarren im Vordergrund und Mr. Franck zeigt, was alles in seinen Stimmbändern steckt. Ordentlich. Ein paar Lieder später macht man einen kurzen Abstecher in doomigere Gefilde, denn „Take what’s mine“ schleppt sich die ersten Minuten recht langsam, dafür aber sehr kraftvoll und atmosphärisch dicht voran. Das Augen- oder wohl besser Ohrenmerk dürfte auch „Two seconds to live“ auf sich ziehen: eine schnelle und wuchtige Nummer mit genialen Riffs und Vocals die sich gewaschen haben. Perfekt abgerundet wird die Scheibe mit der (Fast-)Ballade „Cry on my shoulder“, die sich durch einen eindrucksvollen Refrain und einer sehr schönen Grundstimmung auszeichnet. Um es kurz zu sagen: Symphorce haben da durchaus lobenswerte Musik eingetütet, denn das Album ist in sich stimmig und ausgereift, wird nicht langweilig oder eintönig, kann durchaus mehr als zweimal angehört werden und kommt zusätzlich noch in einwandfreier Klangqualität daher. Deshalb: Daumen hoch für Symphorce, denn so muss das sein!

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21.05.2004

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1 Kommentar zu Symphorce - Twice Second

  1. Anonymous sagt:

    Progressive-US-Power Metal an dem die letzten Outputs von In Flames und Soilwork nicht spurlos vorübergezogen sind. Verwirrende Beschreibung – bringt’s meiner Meinung nach aber voll auf den Punkt. Musikalisch hat die Band gar nicht (mehr) soooo viel mit Sänger Andy B. Francks zweiter Band Brainstorm zu tun. Der Vergleich drängt sich dennoch auf, da die Gesangslinien im Refrain ebenso diese Extraportion Hymnenhaftigkeit besitzen – auf eine sehr lässige Art allerdings. Wo Bands wie Paragon und Grave Digger ihre Hooklines fast krampfhaft platzieren, hauen Symphorce die Dinger scheinbar mal nebenbei raus, und kommen nebenbei noch ganz unverbraucht daher. So macht auch melodischer Heavy Metal mal wieder Spass.

    10/10