The New Black - The New Black

Review

Galerie mit 20 Bildern: The New Black Acoustic auf dem Summer Breeze Open Air 2017

Draußen ist es schweinekalt und als Konsequenz aus Wetterlage und allgemeinem Pech springt meine Dreckskarre nicht mehr an. Na, dann hoffe ich mal, dass sich das wieder hinbiegen lässt bis die ersten wärmenden Tage des Jahres eintreten, den Soundtrack für meine erste Roadtour mit meinem Fantasiecabrio habe ich soeben gefunden: THE NEW BLACK! Harter, schweinischer Riff-Rock in der Schnittmenge aus Rock und Metal, trotz Ruppigkeit und Rauheit allerdings nicht auf der Retroschiene angesiedelt, sondern eher an griffig runtergerotztem Rock/Metal der Kategorie BLACK LABEL SOCIETY, C.O.C. und Konsorten orientiert.

Von diversen Magazinen wurden die Jungs schon mit reichlich Vorschusslorbeeren bedacht und dies nicht zu Unrecht, auch wenn mir die Aussage, die Jungs hätten einen neuen Sound erschaffen, reichlich übertrieben erscheint. Tatsache ist vielmehr, dass die fünfköpfige Truppe, deren Mitglieder bereits reichlich Banderfahrung mitbringen, mit reichlich Spaß im Gebälk und ohne großes Nachdenken an ihr selbstbetiteltes Debütalbum herangeht und sich Songwriting-technisch auf bemerkenswert hohem Niveau ansiedelt. Ihre zwölf recht kompakten Songs begeistern sofort durch heavy Riffs und einen treibenden Groove, die melodischeren Parts klingen nicht zu poliert (einzig „Superman Without A Town“ ist mir einen Tick zu sauber) und Sänger Fludid (heißt der so oder ist das ein Pseudonym?) hat ein spürbar gutes Stimmchen für prägnante Hooklines und variables Acting. Der Typ klingt dabei amerikanischer als mancher Ami selbst, auch deswegen konnte ich anfangs kaum glauben, dass THE NEW BLACK aus heimischen Gefilden stammen.

So straff und kompakt die Songs auch wirken mögen, Überraschungs- und Aufhellungseffekte sind garantiert. „Simplify“ steigt eher Southern-mäßig ein, entwickelt sich dann mehr und mehr zu einem spaßigen Rocker, der auch prima zu VOLBEAT passen würde (mit denen man Ende Januar passenderweise auf Tour geht). Die eingängigen, melancholisch angehauchten Eröffnungsleads vom klasse betitelten „50 Ways To Love Your Liver“ lassen zunächst auf ruhigeres Material schließen, doch schnellt bangt man über in einen top Riff-Rocker, der mit dezenten PANTERA-Einflüssen und einem feschen und unwiderstehlichem Groove überrascht. Die Semiballade des Albums nennt sich „Ballad Of Broken Angels“, hier wirds dann auch wirklich sehr, sehr US-like. Fans von NICKELBACK, 3 DOORS DOWN & Co. wird’s freuen. Ansonsten aber darf sich der Interessent über ultraknackiges, heavy Material freuen, meist im Midtempo behaftet, manchmal auch etwas schneller („Why I Burn, das supergeile „Not Me“…), aber immer mächtig zündend und spaßig.

Abgeschlossen wird der Reigen von der Semiakustiknummer „Wound“ inklusive klassischem Gitarrensolo. Fakt ist und bleibt, dass THE NEW BLACK mit diesem vorzüglichen Debüt mächtig Staub aufwirbeln sollten und was besseres als der Supportslot für VOLBEAT konnte der Band ja wohl kaum passieren. Die Zukunft für THE NEW BLACK ist alles andere als schwarz!

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11.01.2009

Der metal.de Serviervorschlag

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