Trick Or Treat - Creepy Symphonies

Review

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Ups, da sind mir aber die fünf Burschen von TRICK OR TREAT ganz übel durchgerutscht. Bereits sechs Alben haben die Italiener veröffentlicht. Mit ihrem siebten Album „Creepy Symophonies“ klopfen sie nun an die heiligen metal.de-Pforten. Warum das Album noch nicht rezensiert wurde hat folgenden Grund: ich bin mit der Scheibe einfach nicht warm geworden. Mit einem Mal hat es dann aber klick gemacht, Review umgeschrieben und hier ist es nun. Musiklisch hat sich im Gegensatz zu den bereits hier besprochenen „Tin Soldiers“, „Evil Needs Candy Too“ und „Rabbit’s Hill Pt. 1“ nicht wirklich viel. Das Gesamtkonzept ist immer noch in der Spaßecke verortet, Stichwort HELLOWEEN.

Aber nicht nur die Kürbisköpfe aus Hamburg stehen Pate für „Creepy Symphonies“. Auch EDGUY oder GAMMA RAY sind nach wie vor große Einflüsse für TRICK OR TREAT. Der Titeltrack macht auf jeden Fall als Opener eine gute Figur. Schön melodisch geht die Nummer sofort ins Ohr. Natürlich im Up-Tempo gehalten, fehlt aber auch die nötige Portion Härte nicht. Das nachfolgende „Have A Nice Judgement Day“, „Peter Pan Syndrome (Keep Alive)“ und die Single „Crazy“ hätten auf einem Album der genannten Künstler eine gute Figur gemacht. „Crazy“ erinnert dabei ein wenig an HELLOWEENs „Best Time“, was aber bestimmt Zufall ist. Auch „ Escape From Reality“ und das abschießende epische „The Power Of Grayskull“ können einiges. Vor allem dieser Song bringt alle Stärken von TRICK O TREAT noch einmal auf den Punkt. Daneben gibt es aber auch nicht so gelungene Songs wie „Queen Of Likes“, die einfach am Hörer vorbei plätschern. Da wäre weniger echt mehr gewesen.

Trotz aller technischer Fähigkeiten und gutem Songwriting haben sich einige, nennen wir sie einmal nicht so günstige, musikalische Einfälle eingeschlichen. Sodass einige der Songs qualitativ nicht an den Rest des Album anknüpfen können. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass ich dem Album noch eine Chance gegeben habe, denn sonst würden hier noch weniger Punkte stehen.

Da die qualitativ besseren Songs aber in der Mehrheit sind, gibt es knappe sieben Punkte. Wer auf HELLOWEEN, bzw. deren Art Heavy Metal zu spielen nicht genug bekommen kann, der wird hier durchaus fündig. Wem EDGUY schon mit „Vain Glory Opera“ zu cheesy waren, der wird auch mit „Creepy Symphonies“ nicht glücklich werden. Da nächste Mal einen Schritt aus den Schatten der großen Vorbilder gemacht und schon sieht die Sache anders aus. Musiklisch haben die fünf Italiener es auf jeden Fall drauf.

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21.06.2022

Der metal.de Serviervorschlag

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