UFO - A Conspiracy Of Stars

Review

Phil Mogg (Gesang), Paul Raymond (Keyboards, Gitarre), Vinnie Moore (Gitarre), Rob De Luca (Bass) und Andy Parker (Schlagzeug): das sind UFO, naja zumindest UFO anno 2015. Besagte Band existiert seit 1969 und zählt damit zu den Pionieren des Hard Rock, nach mehr als 45 Jahren Bandgeschichte, zwei zwischenzeitlichen Auflösungen und vielen Besetzungswechseln sind es jedoch lediglich Phil Mogg und Andy Parker, welche noch von der Ur-Besetzung übrig geblieben sind. UFO ist bekannt für waschechte Klassiker wie „Doctor, Doctor“ und „Rock Bottom“. Mit „A Conspiracy Of Stars“, dem mittlerweile 22. Studioalbum der Band plant man 2015 erneut anzugreifen, eine ausgedehnte, europaweite Tour inbegriffen. Produziert und abgemischt wurde das Ganze übrigens von keinem geringeren als Chris Tsangarides, welcher in der Vergangenheit für Größen wie JUDAS PRIEST, EXODUS, KING DIAMOND, ANVIL & Co tätig war.

Fangen wir an dieser Stelle doch gleich einmal mit der Produktion als solche an: glasklar, sehr weitläufig und richtig schön fett – bei einem Mann wie Chris Tsangarides allerdings auch kein Wunder … . Und entgegen meinen Erwartungen wird dieser positive erste Eindruck auch musikalisch bestätigt. Ohne großes Rätselraten weiß man bereit nach den ersten Tönen, dass UFO nichts verlernt haben. Sämtliche „Trademarks“, für welche die Band seit Jahrzehnten steht, werden aufgegriffen und verarbeitet. Der mittlerweile 67-jährige Phil Mogg ist ohne Zweifel noch immer ein grandioser Texter und Sänger, seine Stimme hat in all den Jahren offensichtlich nichts an Präsenz und Ausdruck verloren, ganz im Gegenteil: im Vergleich mit den früheren Werken der Band wirkt sie wesentlich ausgefeilter und  deutlich angenehmer. Musikalisch stammt der Großteil von „A Conspiracy Of Stars“ von Vinnie Paul, welcher sich hiermit wirklich gelobt fühlen kann. Im Großen und Ganzen ist das Album ein waschechtes Brett. Hard Rock der alten Schule wie er kaum besser sein könnte, Riffing, Songwriting, … – man merkt, dass es sich um echte Könner handelt. Neben der vollen, teils stampfenden Breitseite à la „The Killing Kind“ und „Devils In The Detail“ überzeugt man auch in weit ruhigeren Gefilden, ein grandioses Beispiel dafür ist „Precious Cargo“.

Man merkt, dass die Beteiligten stellenweise auf mehr als 45-jährige Erfahrung zurückgreifen können, „A Conspiracy Of Stars“ ist in seiner Sparte ein absolutes Einzelstück. Phil Mogg klingt auch nach all den Jahren noch wie ein junger Gott, eindrucksvoll beweist man, wie es gehen muss. Egal ob Hard-Rock-Hymnen oder Midtempo-Stampfer, das vorliegende Material überzeugt auf voller Länge und offenbart keine Schwächen. „A Conspiracy Of Stars“ ist nicht nur ein Pflichtkauf für alteingesessene Fans sondern auch für UFO-Neulinge – ohne Zweifel!

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17.02.2015

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