Unholy - Gracefallen

Review

Es gibt wehr wenig Musik, die es schafft, die innere Seele zu bewegen. Doch eine Band, zu dessen Musik man sich wirklich hinsetzen und nachdenken muß, sind das finnische Doom-Combo Unholy. Sie schaffen es immer noch, die dunkelste und schwerste Musik zu erzeugen, die mit ihrer perfekten Disharmonie und Emotion das allertiefste in der menschlichen Seele zum Schluchzen bringt. Nach ihrem Ausflug ins Ungewisse mit Rapture kehren die Finnen um Ismo Toivonen wieder zu Second Ring of Power – Zeiten zurück, und haben Gracefallen sogar noch besser gemacht. Die neun Songs auf dem Album variieren zwischen sehr schwerem Doom mit Orgeln, vergleichbar etwa mit Type O Negative’s Bloody Kisses (dieser Vergleich fällt mir sehr schwer, denn die Finnen haben definitiv ihren eigenen Sound, der Vergleich soll nur zur Orientierung dienen), und sehr langsamer, schleppender Ambient Doom. Einige Songs auf Gracefallen sind um einiges schneller als auf ihren Vorgängern ausgefallen, haben die typisch – melancholische, schleppende Atmosphäre aber bei Weitem nicht verloren. Kurzum, Gracefallen ist ein Meisterwerk des Depressiv-Metals, welches in vielen Leuten bestimmt ungeheuerliche und fremde Emotionen hervorrufen wird. Dazu kommt noch ein geniales Booklet mit Bildern des bekannten Künstler’s Juha Vuorma. Was begehrt das schwarze Herz sonst noch? Kaufen!

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Unholy - Gracefallenbei amazon35,00 €
09.07.1999

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3 Kommentare zu Unholy - Gracefallen

  1. marter sagt:

    Wahnsinn! Dieses Album muß man einfach lieben. Es gibt nur wenige Bands, die eine solch bedrückende Atmosphäre heraufbeschwören können. Und Unholy ist definitiv die Spitze des Depri-Doom. Nichts für stark suizidgefährdete Menschen.

    10/10
  2. Anonymous sagt:

    Auch vier Jahre nach Veröffentlichung von ‚Gracefallen‘ gibt es nur sehr wenige (Avantgarde-)Doom-Scheiben, die es in Sachen Ausdruckskraft und Tiefe, Originalität und Heaviness mit dieser Platte aufnehmen können — ein echter Klassiker: high on shaman’s piss!

    10/10
  3. Anonymous sagt:

    Die Scheibe hab‘ ich mir eigentlich nur so auf gut Glück geholt, weil nix Besonderes sonst da war und ich mir dachte "Naja, ein wenig Doom (Sah für mich schon danach aus, kante die Band ja garnicht) kann ja mal nicht schaden" und… WAHNSINN!!! Ich war echt geplättet, wie schon lange nichtmehr. Das ist so dermaßen geil, daß ich fast geheult hätte. Sowas hab‘ ich schon immer gesucht, ohne es zu wissen. Etwas derart emotional Tiefgreifendes und dabei auch noch heavy hab‘ ich schon lange nicht mehr gehört. Hier gibt es wirklich NICHTS auszusetzen, absolut perfekt! Weniger wie 100, äääh 10 Punkte wäre Blasphemie! Ich hör besser auf… *schnief* 😉

    10/10