Excrementory Grindfuckers
Jahrespoll 2005 mit Sänger him

Special

Jahrespoll 2005 mit Sänger him.

Excrementory Grindfuckers

Meistgehörte Alben

JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE – Fertigmensch
Die bislang unübertroffene EP der Ruhrpottartefakte wird auch zu einer Zeit noch knallen, da eure Enkel schon am Stock gehen. Ihr Hühnchen.

JANUS – Schlafende Hunde
JANUS haben schon mit „Vater“ eines der intensivsten Alben meines Erfahrungshorizontes (der nicht sehr weit ist) geschaffen – mit „Schlafende Hunde“ jedoch fabrizierte das bizarre Duo eine Ausgeburt manischer Phantasie, wie sie kunst- und qualvoller nicht in Klanghybride hätte gefasst werden können.

WISCHMEYER – Satanziege
Naja, Wischmeyer halt. Ich bin mit dem Frühstyxradio aufgewachsen, bis heute habe ich mein Trauma (offensichtlich) nicht verwunden.

WIR SIND HELDEN – Die Reklamation
Leider hat diese Art von Musik keinerlei Langzeitqualität. Überhaupt denke ich, dass die Helden ihren Zenit schon vor einiger Zeit überschritten haben –zumindest wenn sie an diesem NDW-Remake festzuhalten gedenken. Nichtsdestotrotz eine geschmeidige Scheibe für entspannte Rückfahrten von irgendwelchen Gigs mit mal wieder nur Gekloppe & Geläute.

Bester Auftritt
Unser eigener? Schwierig. Eine Entscheidung zwischen Dong OA, K17/Berlin und Turock/Essen ist eigentlich nicht möglich. Und Schwäbisch Hall neulich vor Weihnachten war überraschenderweise auch hervorragend geglückt.
Bester Auftritt: JaKa in Jena, DARK TRANQUILLITY in Hannover.

Miesester Auftritt
Beschissener Auftritt mit dem rechten Fuß auf den Boden des Kuhstalls zu Hof Luna, daraufhin Gleichgewichtsverlust, Futterkarre seitlich ans Knie geschlagen: Patellaluxation inkl. aller Folgeerscheinungen. Scheiße!

Beste Location
Ohne Frage: Kassablanca/Jena – Ein ungeheures, eigentlich beispielloses Catering. Dazu erstklassige Betreuung, skurriles Schlafen im Schlafwagon (!) und ein Backstage, in den man einziehen möchte. Phänomenal!

Mieseste Location
Irgendnen unflätiger Metalclub in Erfurt. Catering: Brot + 1 Berg Mett. Für Vegetarier waren wohl die Zwiebeln.

Highlight 2005
Fleischmarsch-Tour mit JaKa & JACK SLATER. Und das Dong sicherlich. Und meine perverse 1 im Diplom natürlich.

Getränk des Jahres
Heißer Apfelsaft mit Zimt. Bei beginnender oder auch fortgeschrittenem Nasengemolche.

Menü des Jahres
Favorit 1: Das Zeug, was sich der Onkel im Maria in Berlin nachts um 3 hinter den Nabel geschlagen hat: Ein beängstigender Sud aus allem, was man ihm im Laufe des Abends reichte. Begonnen mit einer bürgerlichen Kartoffelsuppe, erweitert mit Klopapier, Zigarrettenstummeln, Mixgetränken, Kot, Nasenschmutz, Staub und anderen Hässlichkeiten. Zur Nachahmung empfohlen.

Favorit 2: Rohes Eigelb mit Zimt und Salz bei Magengrimmen. Rezept einer Arbeitskollegin, offensichtlich hart im Nehmen.

Größte Persönlichkeit
Favorit 1: Unbekannte Person, die in Berlin morgens im Hotel plötzlich auf einem Sofa lag und die niemand kannte.

Favorit 2: Hermann Scheer, reflektierter Verfechter globaler nicht nur energiepolitischer, sondern auch volkswirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit.

Größter Fehler
Einen komplett abgefüllten Gitarristen beim Hotel-CheckIn in der Nähe der Rezeption lautstark über seine eigene Landsleute (Polen) lästern zu lassen… Folge: Verängstigte bis beleidigte (polnische) Hotelfachangestellte, ergo: Kein Bett für niemanden. Übernachtung im Sparkassen-Foyer.

Größter Hirnschiss
Diese Rubrik.

Größte Enttäuschung
Der Blick in den Spiegel.

Größte Überraschung
Der Fleischmarsch 2005. Wer hätte gedacht, dass es so viele Bematschte gibt, die zwischen 7-15 Taler für ausschließlich Geballer ausgeben?

Spruch des Jahres
Jij bent een godverdommde klootsak – Kloote!

Unwort des Jahres
„Weltverbesserer“ / „Gutmensch“. Für mich dasselbe. Beide Worte bieten ratlosen Zeitgenossen die Möglichkeit, Menschen mit einer ernsthaften ethischen Überzeugung unverhältnismäßig und damit in unerträglicher Weise zu diskreditieren.

Schönstes Erlebnis
114 Euro am Spielautomaten abgeräumt auf einer Raste Richtung Berlin – mit 2 € leichtsinnigem Einsatz. Wenn’s Versteckte Kamera war, hab ich die beschissen. Die ham die Kohle bis heute nicht von mir zurückgekriegt.

Peinlichstes Erlebnis
Ein äußerst zugeballerter Rouven in der Hotellobby vielleicht? Oder Häufchen-Pornos im Backstage? Da war so einiges…

Das Jahr 2005 war…
ein Nazi.

Hoffnungen für 2006
– Keine Knie-OP => funktionsbereiter Körper.
– Endlich ‘nen vergilbten Groupie für Rouven.
– Noch mehr JaKa
– Kapitalismus abschaffen
– Ein peinliches neues Grindfuckers-Album
– Leckspeck
– Ehrliche Arbeit
– Ahmedinedschad wird mit einer Überdosis Russensprit im Schlafzimmer seines Imams gefunden.

Vorsätze für 2006
Vegan werden und Amerika verachten.

And last but not least, meine letzten Worte
Cola, Fanta, Bier – wsch wsch wsch – hier!

Galerie mit 24 Bildern: Excrementory Grindfuckers auf dem Summer Breeze Open Air 2017
11.01.2006

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