Deathstars - Night Electric Night (Platinum Edition)

Review

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Die DEATHSTARS existieren mittlerweile seit einer Dekade, und wie es sich gehört, wird dieser Umstand durch eine neue Veröffentlichung gefeiert. Da das letzte Album „Night Electric Night“ allerdings erst letztes Jahr auf die Menschheit losgelassen wurde, und Material für ein neues Studiowerk dementsprechend noch nicht vorliegt, mussten sich Band und Label eine andere Alternative einfallen lassen, um den Verkauf des Albums noch einmal anzukurbeln. Die Wiederveröffentlichung von „Night Electric Night“ erfolgt daher in einer Platin-Edition mit Bouns-CD, die mit insgesamt 17 Tracks recht üppig ausfällt.

Der Inhalt bringt es mit sich, dass besonders die Remixes der „Night Electric Night“-Songs nicht bei jedem auf Gegenliebe stoßen werden. Wahlweise sollte man eine Zuneigung zu Industrial, Trance oder anderen elektronischen Klängen haben. Sechs Remixes wurden dabei von fähigen Künstlern entworfen, die als Experten in diesem musikalischen Bereich die Songs mit Qualität in die Ziellinie fahren. SYBREED oder THE KOVENANT sind eben keine Neulinge mehr, und so klingen die neuen Versionen von „Opium“ (gibt es gleich zweimal), Babylon (auch zweimal) oder „Trinity Fields“ durchaus gefällig.

Die Sieger des im Mai ausgerufenen Remix-Kontest sind hier ebenfalls vertreten. Der Hintergrund: Fans waren dazu aufgerufen, aus einer Auswahl von Nummern ihre eigenen, neu-abgemischten Versionen zu zimmern. Die Ergebnisse liegen nun vor: „Last Ammunition“ „New Dead Nation“ und „The Fuel Ignites“ erstrahlen im neuen Gewand. Hörwenswert, aber für Metal- und Rockfans natürlich nicht essentiell.

Für Fans interessant sind immerhin die bisher unveröffentlichten Songs, die es, in typischer DEATHSTARS-Manier und ohne zwanzig Mal durch den Mixer gedreht worden zu sein, ebenfalls auf den Release geschafft haben. Das sind immerhin fünf, die dann in der Tat auch nicht ausschließlich wie überflüssiges B-Seiten-Material anmuten. Schöner Trick, um auch diejenigen, die die Remixes nur nebenbei tangieren, zum Kauf animieren könnte.

Am Ende gibt es nochmal drei neue Versionen, und selbstverständlich von Songs, über die man möglicherweise schonmal während der Spielzeit gestoplert ist.

Diese Wiederveröffentlichung bleibt vor allem für Menschen interessant, die „Night Electric Night“ noch nicht im Regal stehen haben und diesen Umstand ändern wollen. Dass die Musik der regulären Scheibe immer noch Spaß machen kann, ist unbestritten, und stellt trotz aller Bemühungen den eigentlichen Anreiz dar. Ein neues Album wäre womöglich die bessere Alternative zum Feiern gewesen. Aber man kann es ja nicht erzwingen.

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20.10.2010

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