Din A Tod - The Sound Of Crash

Review

„Wir streifen durch die Nacht, die Toten sind erwacht“ – manch einer wird diese Worte nebst einem äußerst eingängigen Elektro-Gothic-Sound in den letzten Monaten vielleicht schon des Öfteren im heimischen Club erlebt haben. Mit ihrem Szenehit „Living Dead“ setzte das Berliner Trio DIN (A) TOD bereits ein deutliches Ausrufezeichen, mit „The Sound Of Crash“ folgt nun endlich das erste Album der Band um Sänger Sven Claussen.

Unterstützt wird dieser am Mikro häufig von Claudia Fasold und beide verleihen dem Sound von DIN (A) TOD ihre ganz eigene Note. Schon bei „Living Dead“ war es gerade auch dieses Zusammenspiel der Vocals, das die Faszination des Songs ausmachte. Glücklicherweise stehen die Tracks auf dem Album dem „Durchbruch-Hit“ in nichts nach und DIN (A) TOD begeistern mit einer stimmungsvollen Mixtur aus Retro-Wave, Elektro und Gothic. Gerade dieses Retro-Feeling scheint der Elektro-Szene dieser Tage wirklich gut zu tun, denn auch die Labelkollegen ASHBURY HEIGHTS lieferten mit ihrer Vorliebe für Sounds aus den 80’ern eine klasse Scheibe ab.

Doch zurück zu „The Sound Of Crash“: Nach dem ersten Hördurchgang bleibt einem vor allem auch „Creation Crucifixion“ in positiver Erinnerung, mit Sicherheit schon jetzt mehr als der offizielle Nachfolger von „Living Dead“ und erneut sind es auch bei diesem Song die Vocals von Sven Claussen, die erfrischend anders klingen als „die üblichen“ Vocals in der Elektrolandschaft. Sehr nett und mit Sicherheit DAS Markenzeichen von DIN (A) TOD. Aber auch Songs wie „Carol’s Fascination“ mit seinen durchgehend weiblichen Vocals und waviger Gitarre oder das schwungvoll analog-elektronische „Time Made Dogs Of Us“ wissen zu gefallen. Ein weiteres Highlight stellt der Song „Margarita“ dar, bei dem DIN (A) TOD zeigen, dass sie auch dem modernen Elektro mit sanften EBM-Anleihen nicht abgeneigt sind.

Unter dem Strich macht eigentlich fast das ganze Album Freude, und wie auch bei ASHBURY HEIGHTS ist es dieser gewisse Retro-Flair, der „Sound Of Crash“ zu einem so sympathischen und gleichzeitig erfrischenden Album macht.

29.11.2007

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