Dream Evil - Dragonslayer

Review

Galerie mit 8 Bildern: Dream Evil - Bang Your Head 2013

Und wieder ein neues Sternchen am schwedischen Power-Metal-Himmel. Dieser Tage wird das Debüt der Newcomer DREAM EVIL (ein etwas unsinniger und tumber Bandname, wenn ihr mich fragt) in die Läden kommen. „Dragonslayer“ lautet der bahnbrechend innovative Albumtitel. Geistiger Vater der Band ist Frederik Nordström, der Insidern als namhafter Produzent von einigen hochkarätigen schwedischen Bands bekannt sein dürfte. Unterstützt wird er unter anderem von Niklas Isfeldt am Mikrophon, dessen stimmliche Qualitäten man bereits auf den ersten beiden HAMMERFALL-Alben bestaunen durfte, wo er als Background-Sänger in Erscheinung trat. Auch die Drums sind mit Snowy Shawn (Ex-KING DIAMOND, MERCYFUL FATE) durchaus hochkarätig besetzt, so dass man auf einige musikalische Schmankerl hoffen darf. Und rausgekommen ist in der Tat technisch hochklassiger Schweden-Power-Metal, welcher der Mucke der Landsmännern von HAMMERFALL in nichts nachsteht. Besondere Anspieltips meinerseits sind die flotten Nummern „Chasing The Dragon“ und „Kingdom Of The Damned“. Meiner Ansicht nach ist weiterhin die Ballade „Losing You“ sehr gut geeignet, um die stimmliche Power des Niklas Isfeldt zu demonstrieren, auch wenn der Song leider etwas unangenehm „süßlich“ daherkommt. Neben genannten Vorzügen ist schließlich auch der im Fredman-Studio entstandene Sound der Platte ein klarer Pluspunkt, er trägt sehr zum professionellen Gesamtbild bei, die glasklare Produktion kann sich wahrlich sehen lassen. Insgesamt eigentlich ein klarer Acht-Punkte-Kandidat also, wenn da nicht ein Haken wäre: Das ewige Kreuz mit dem übertriebenen Power-Metal-Klischee! Ich nehme es der Band persönlich übel, dass die abgedroschenen Phrasen „Kill the Dragon“ „Hail the King“ und „I Sacrifice my Blood“ ungefähr 10000mal in den Lyrics und den Songtiteln auftauchen, so dass die Stücke nur so vor Pathos triefen. Das mag bei genialen Hymnen wie „The Chosen Ones“ durchaus mal angemessen und passend sein, ist aber auf das gesamte Album bezogen mehr als nervig. Deshalb „nur“ sieben Pünktlein, aber eine klare Kaufempfehlung dennoch an alle Fans von HAMMERFALL und Konsorten.

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22.05.2002

Der metal.de Serviervorschlag

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