Eidolon - The Parallel Otherworld

Review

EIDOLON haben bereits ein paar Jahre auf dem Buckel, konnten bis dato jedoch in Europa noch keinen Durchbruch schaffen. Dies war wohl auch einer der Gründe, warum Schlagzeu-ger Shawn Drover und Gitarrist/Keyboarder Glen Drover bei MEGADETH einstiegen und EIDOLON kurz Zeit auf Eis legten. Mit The Parallel Otherworld meldet sich die Band nun mit Nils K. Rue am Gesang zurück. Die etwas an DREAM THEATER erinnernde Musik haut einen zwar nicht gerade vom Hocker, bietet vom Songwriting her jedoch einige höchst inte-ressante Aspekte. Und eben diese veranlassten Gastmusiker wie Jim Aresti (FATES WARNING), Michael Romeo (SYMPHONY X) oder Chris Caffrey (SAVATAGE, TSO) ihren Beitrag zum Album beizusteuern. Bereits der Titeltrack „The Parallel Otherworld“ ist mit einer Länge von 11:32 Minuten ein wahres Epos und weiß sicher durch seine Vielschich-tigkeit allen Proggies da draußen zu gefallen. Ebenfalls vertrackt erweist sich das Stück „Arc-turus #9“, das das Können der Instrumentalisten auf die Probe stellt. Die verschiedenen Breaks und Tempiwechsel meistert die Band mit Bravour. „The Eternal Call“ ist ein typischer Prog-Track, der stark an FATES WARNING zu Parallels Zeiten erinnert. „Ghost World“ be-ginnt ruhig und träumerisch, entwickelt sich jedoch zu einem Kraftvollen Midtempostampfer. Eine Nummer schneller startet „Thousand Winters Old“, welches ausgefallene Gitarrenparts mit sich bringt. Es scheint, als ob sich die Band ihre Speed Nummern für die zweite Halbzeit aufgespart hätten. Denn bei „Spirit Sanctuary“ wird endlich mal das Gaspedal ordentlich durchgetreten. Ähnlich zügig beginnt „Order Of The White Light“, welches ein Anspieltipp des Albums ist. Cooles Gitarrensolo! Ein absoluter Groover ist „Astral Flight“. Kommt live bestimmt richtig cool rüber, da dieser Track die Nackenmuskulatur animiert. „Shadowande-rer“ schließt das Album würdevoll ab, beinhaltet es doch alle Facetten, die dieses Album be-herbergt. Als Bonustrack musste MERCYFUL FATES´s „The Oath“ herhalten, bei dem sich die Musiker Michael Denner und Hank Sherman (MERCYFUL FATE, FORCE OF EVIL) die Ehre geben. Auf diesen Track hätte die Band jedoch verzichten können. Zwar ist die Co-verversion nicht schlecht gespielt, kann jedoch mit dem Spirit des Originals keineswegs mit-halten.

Ein Kritikpunkt an der Scheibe ist definitiv die lange Spielzeit der einzelnen Stücke, da diese teilweise nur schwer zu verdauen sind. Des weiteren würde den Jungs auch ein schnellerer Track hier und da gut zu Gesicht stehen.
Musikliebhaber, die mit Progressive Metal nichts anfangen können, sollten einen großen Bo-gen um „The Parallel Otherworld“ machen. Proggies können hier jedoch ein Ohr oder zwei riskieren.

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23.06.2006

Der metal.de Serviervorschlag

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