FAQ - Is Pornography Art

Review

Carpe Diem sind tot – es lebe FAQ ! Noch Fragen ? Falls ja – FAQ hießen bis 2003 noch Carpe Diem und kamen über den Geheimtippstatus nie so richtig raus, obwohl ihr „Indie-Elektro“ durchaus hörenswert war. Spätestens seit dem ersten Album unter dem neuen Bandnamen hat sich dies zumindest ein wenig geändert, mit dem Nachfolger „Is pornography art?“ ist nun der nächste Schritt auf der Karriereleiter geplant, ist der Sound der Schweizer nochmals eingängiger geworden. So … Zeit für die allseits beliebte Frage, wem dieses Album denn gefallen könnte. Hier sind zunächst alle Hobby-Voyeuristen zu nennen, die beim Anblick des Booklets auf ihre Kosten kommen dürften. Hier räkelt sich nämlich dem Albumtitel entsprechend „Pornostar“ Jenna Jameson vor der Kamera und zeigt in splitternacktem Zustand, was sie denn so alles zu bieten hat. Gleichzeitig steuert sie auch noch ihre lieblichen Vocals zum Song „Heartbreaker“ hinzu – wo wir nach dem visuellen Aspekt auch schon bei der akustischen Komponente des Albums wären. Neben den optischen Reizen, die natürlich reine Geschmacksache sind, kann das Album auf dieser Ebene auch mehr als ordentlich punkten. FAQ sind wie bereits angesprochen noch eingängiger geworden, gleichzeitig aber auch individueller und sich dabei wohltuend von reinen Elektrobands absetzend. FAQ sind musikalisch schwierig einzuordnen und finden ihren Platz schon wie zu vergangenenen Carpe Diem-Zeiten irgendwo zwischen Mesh, De/Vision und Depeche Mode. Hinzu kommt dann aber auch ein gewisser Indietouch, d.h. der Sound der Schweizer zeichnet sich auch durch einen – jedoch überwiegend dezenten – Gitarreneinsatz aus, der aber im Gegensatz zu zahlreichen anderen Bands hier stimmig zu den dominierenden elektronischen Sounds arrangiert ist. Songs wie wie „The world is cold enough“ oder „We come in pieces“, letzteres im Duett mit Stephan Groth von Apoptygma Berzerk“, stellen erstklassigen und modernen Elektropop anno 2005 dar, der eigentlich nur noch von meinem persönlichen Favoriten „Minor“ getoppt wird. Zusammen mit den ausdrucksstarke Vocals bleibt einem nach über einer Stunde ein lebendiges und abwechslungsreiches Elektropop-Album in Erinnerung – eine Kaufempfehlung sei hiermit ausdrücklich ausgesprochen.

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10.08.2005

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