Ghost Iris - Comatose

Review

Galerie mit 14 Bildern: Ghost Iris - Lotus on Tour 2019

GHOST IRIS schafften es schon von ihrem Heimatland Dänemark bis nach Japan und tourten mit Größen wir DREAM THEATER und JINJER. Ihr neues Album “Comatose“ ist bisher die härteste Platte ihrer Karriere und hat so einiges zu bieten.

Metalcore der einschlägt

Dass mit einfachen Trommelwirbeln so viel Dynamik aufkommt, ist recht ungewöhnlich und doch kündigen GHOST IRIS mit dem Intro die Härte von “Comatose“ an. Die ersten Vocals gibt es im zweiten Track “Desert Dread“ zu hören – und die haben es in sich. Gekonnt setzt Sänger Jesper Vicencio Gün seine tiefen Growls in Szene und liefert ab der ersten Sekunde ab.

“Comatose“ – Eine explosive Mischung

Der vierte Song “Cult“ repräsentiert den Sound von GHOST IRIS mitunter am besten. “Comatose“ lebt von Riffs im Stil von Bands wie BEARTOOTH. Damit erzeugt die Band ein durchgängig hohes Energielevel. Die Varianz von Cleanvocals und unterschiedlichen Shout-Techniken des Sängers generiert eine dynamische Mischung.

Der darauffolgende Track “Former Self“ fällt beim ersten Hören besonders auf. Eine trockene Snare und ein straighter Schlagzeugbeat treffen auf heavy Gitarren. Da bekommt man sofort Lust, ein Konzert der Band zu besuchen.

GHOST IRIS – Metalcore mit Deathcore-Elementen

Mit “Cold Sweat“ zeigen GHOST IRIS auf “Comatose“ nochmals eine neue Seite von sich. Dieser Song bricht aus dem typischem Metalcore-Songwriting aus und der melodische Refrain erinnert an WHILE SHE SLEEPS. Die Vocals sind hier auf höchstem Niveau. Instrumental mischt der vorletzte Track des Albums Metalcore- mit Deathcore-Elementen und bietet damit eine erfrischende Abwechslung.

Ein Album für Genreliebhaber

GHOST IRIS ist eine äußerst vielversprechende und talentierte Band. Die Musiker sind allesamt agieren allesamt auf einem hohen technischen Niveau. Insgesamt hätten mehr Songs wie “Cold Sweat“ dem Album gutgetan, denn für meinen Geschmack sticht die Band aus der breiten Masse an Metalcore-Bands noch nicht stark genug heraus. “Comatose“ ist jedoch ein gelungenes Album, welches für jeden Fan des Genres etwas zu bieten hat.

Text: Luisa Knauß

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04.05.2021

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