Hällas - Conundrum

Review

Galerie mit 18 Bildern: Hällas – For The Dead Travel Fast Tour 2019 in Berlin

I’ll carry this sword ‚til I die
As we ride to the edge of the sky
As we ride to the end of our time
(Aus: „Strider“)

Endlich neue Abenteuer: HÄLLAS entführen mit „Conundrum“ (was so viel bedeutet wie „Rätsel“ oder „schwer zu lösendes Puzzle“) erneut in ihre Adventure-Rock-Welt und beschließen ihre Album-Trilogie. Was 2015 auf der selbstbetitelten Debüt-EP begann, das findet nun in dem neuen Werk der Schweden einen würdigen Abschluss.

Endlich: HÄLLAS für alle! Überall!

Ein bisschen verwirrt konnte man zum Release von „Conundrum“ allerdings zunächst sein: Für den 31. Januar 2020 angekündigt, hat man zu diesem Zeitpunkt physisch nur einen Skandinavien-Release vorgenommen. Die weitere, weltweite Veröffentlichung übernimmt nun Napalm Records – die auch gleich mit einem ordentlichen Angebot an Tonträgern aufwarten, diese Stücke aber erst etwas später verfügbar machen, nämlich am 20. März 2020. Allerdings ist das Album bereits jetzt digital abrufbar – längere Wartezeiten können also gut überbrückt werden. Alles klar soweit?

Aber genug davon, wie schlägt sich der Nachfolger zu dem überaus famosen „Exerpts From A Future Past“ nun? Kurz gesagt: Mindestens ebenbürtig.
Nach dem kurzen Instrumental-Opener „Ascension“ stimmt „Beyond Night And Day“ gemütlich auf das weitere Album ein. Wer sich beim Vorgängerwerk wohlgefühlt hat, der kann erstmal ankommen, sich entspannt in das neue Album hineinziehen lassen. Melancholisch-episch (wunderbare Kombination!) übernimmt dann „Strider“: In imposant-gemächlichem Trott geht es einem mehrstimmigen Chorus und den stimmungsvollen Synthesizerteppichen entgegen. Damit sind die Abenteuer-Geister schon mal geweckt, es kann also losgehen. Und wie es das tut.

Denn mit dem flotten „Tear Of A Traitor“, das Tommy Alexanderssons prägnanten Gesang – inklusive Power-Screams – besonders betont, geht es zum ersten melodisch-rockigen Schwergewicht des Albums: „Carry On“. Wenn es einen „Star Rider“-Pendant geben muss, dann ist es sicherlich dieser Titel: Ein treibender Up-Tempo Rocker mit Ohrwurmqualität. Viel Spaß dabei, den Titel wieder aus dem Kopf zu kriegen. Insbesondere diese Nummer beweist aber auch, wie gut sich HÄLLAS auf ihr Songwriting verstehen: Denn egal, ob es mal verspielter oder geradliniger, progressiver oder treibend-rockend, zur Sache geht, die Schweden haben beides drauf –und genau diese Abwechslung spielt HÄLLAS auf „Conundrum“ gekonnter und gnadenloser aus, als noch auf dem Vorgängeralbum.

Das abschließende Album-Songtrio nimmt sich dann ordentlich Zeit: Dreimal über sieben Minuten Spielzeit, soundtrackhafte Klangcollagen, artrockige Gitarren – ein kleiner Exkurs vom trubeligen Alltag, Progressive-Style. Vom „Labyrinth Of Distant Echoes“ (tollster Songtitel) über das gemütliche, erst zum Ende hin krautig-jammend-aufbrausende „Blinded By The Emerald Mist“ wird der Weg geebnet für den Rausschmeißer – und was für einen: „Fading Hero“ schnuppert verdächtig an groovigem AOR- Rock von SURVIVOR und nimmt die Sci-Fi-Soundtrack-Stimmung von QUEENs buntem „Flash Gordon“-Soundtrack auf. Mit mehrstimmigen Gesangslinien. Und einem Bass-Groove, für den irgendjemand wohl seine Seele verkauft hat. Das geht natürlich richtig gut rein – und bildet einen ausgezeichneten Schlusspunkt unter ein ausgezeichnetes Album, der mit spaciger Roboter-Voice ausgeleitet wird.

„Conundrum“ bietet viel Abwechlung

Die eingesetzte Bandbreite an Stilelementen des Rock ist gut dosiert – ausreichend abwechslungsreich, aber nie unglaubwürdig oder überzogen. Dabei ist „Conundrum“ sogar noch einen Tick verspielter und doch tighter als „Exerpts From A Future Past“, nicht zuletzt die etwas sattere Produktion mag hier Unterstützung leisten. Dass man die Synthesizer etwas präsenter (aber nie überpräsent) einsetzt ist ebenfalls eine gelunger Schachzug. Man kann also durchaus gespannt sein, welche Richtung die Band mit erhöhter Publikums-Aufmerksamkeit (die Headliner-Tour steht bevor) und neuem Label im Rücken einschlagen wird (Gratulation an Napalm Records, diesen bunten Fisch an Land gezogen zu haben). Aber all das ist Glaskugelleserei: HÄLLAS haben nach wie vor diese unnachahmliche Mischung aus musikalischem Gefühl, stimmigen Songstrukturen und viel Liebe zum Geschichtenerzählen – da steht HÄLLAS wunderbar in der Tradition von WISHBONE ASH, RUSH und YES, deren Einfluss hier immer wieder durchscheint.

Dass „Conundrum“ aber nicht einfach nur „retro“ klingt, sondern absolut zeitlos, ist kaum hoch genug einzuschätzen: Man fühlt sich als hier einfach wohl und kann sich – fernab aller modernen Hektik und Trends zu EPs und Single-Auskopplungen – einfach die Zeit nehmen, das Album zu erschließen. Und das erklärt vielleicht auch, warum „Tear Of A Traitor“ nicht so recht als Vorab-Single gezündet hat: HÄLLAS sind eine Albumband, „Conundrum“ ist als Konzept zu begreifen – und mehrere Hördurchgänge sind initial zu empfehlen. Gerade für Neuentdeckende. Dass dabei der Gesang von Tommy Alexanderssons immer noch gewöhnungsbedürftig ist – und sich die Texte dadurch vielleicht nicht sofort beim Zuhören erschließen – ist ebenfalls eher Stärke, denn Schwäche der Band. Wiedererkennungswert: Hoch. Ebenso erfreut der Retro-Fantasy-Ansatz der Band, der auch 1978 zauberhaft funktioniert hätte, das geneigte Eskapisten-Herz.

Damit kann man – eingedenk der Tatsache, dass „Exerpts From A Future Past“ nach drei Jahren Dauerrotation durchaus noch ein Pünktchen mehr verdient gehabt hätte als seinerzeit – nur zu einem vergleichbaren Ergebnis für „Conundrum“ kommen. Und diese Wertung bringt HÄLLAS sehr nahe an die Höchstpunktzahl.

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10.03.2020

Iä! Iä! Cthulhu fhtagn!

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34 Kommentare zu Hällas - Conundrum

  1. ClutchNixon sagt:

    Höre ich gern beim Autofahren, oder anfallernder Hausarbeit 😉 6,5 Pt

    7/10
    1. ClutchNixon sagt:

      Korrektur: anfallender

  2. BlindeGardine sagt:

    Wieder ein wunderbar fluffiges Album, habs mir extra direkt bei der Band bestellt weil Napalm solange mit dem Release gebraucht hat. Die „Excerpts From A Future Past“ gefällt mir allerdings noch ein Ideechen besser, mehr Hits.

    8/10
  3. Steppenwolf sagt:

    Warum man im Jahre 2020 classic Rock spielt erschließt sich mir nicht so ganz.
    Aber ich muss anerkennen: das hier ist gut! Das ist gut gespielter classic Rock aus dem Jahr 2020..
    Ich verstehs einfach nicht 🤔

    1. BlindeGardine sagt:

      Classic Rock, oder wie die Leute früher gesagt haben: Rock. Aber warum auch nicht, wenn gut gemacht ist das halt einfach zeitlose Musik. Zugegeben, das hier ist natürlich mit Nachdruck auf 70er gebürstet und normalerweise kann ich mit diesem Retrokram auch nicht so viel anfangen, aber Hällas machen (mir zumindest) einfach Spaß.
      Aber mal anders gefragt: Warum spielt man im Jahre 2020 80s Heavy/Thrash/Speed Metal, 90s Black/Death Metal? Na weils halt gut ist. Soll ja auch Leute geben, die heutzutage noch klassische Musik spielen und hören.

  4. Steppenwolf sagt:

    ,,Warum spielt man im Jahre 2020 80s Heavy/Thrash/Speed Metal, 90s Black/Death Metal? Na weils halt gut ist. Soll ja auch Leute geben, die heutzutage noch klassische Musik spielen und hören.“
    Da hast du recht… aber da sag ich: weils geil ist! Und classic rock ist ja nochmal eine schippe retro oben drauf. Was kommt als nächstes? Eine erfolgreiche bob dylan cover Band vielleicht? Mein ehemaliger Gitarrenlehrer würde an die Decke gehen vor Euphorie 😆

    1. BlindeGardine sagt:

      Naja warum nicht? Wo steht denn ab wann eine Musikrichtung zu alt ist, dass neue Bands die heute noch spielen dürfen? 20 Jahre? 30 Jahre? 50 Jahre? Im Endeffekt hat doch alles was wir heute konsumieren seinen Ursprung irgendwo im letzten Jahrtausend. Klar, die hier ziehen das natürlich sehr konsquent durch, aber wie gesagt, die Musik selbst ist zeitlos.

      1. Steppenwolf sagt:

        @BlindeGardine classic rock ist nicht einfach zeitlos weils classic rock ist. Gute oder sehr gute Musik ist Zeitlos weils eben gute oder sehr gute Musik ist (unabhängig vom Genre). Es gibts bestimmt auch schlechte classic Rock Bands deren Musik ich weder damals noch heute hören wollen würde.

  5. Stormy sagt:

    Nett. Nur die Stimme ist gar nicht meins.
    Für mich daher 6/10, die aber 👍

    6/10
  6. Steppenwolf sagt:

    Gerade der Gesang find ich fügt sich wunderbar in das ganze 80er Jahre konstrukt ein. Fetzt schon sehr… und ich bin ein kind der 90er 👍
    (Die acht mit einer klaren tendenz zur neun)

    8/10
    1. Stormy sagt:

      Du Jungspund 😉

      Geb dir aber Recht, es passt gut zusammen.
      Einziges Problem, die Stimme trifft meinen Geschmack so gar nicht.
      Macht aber nichts, denn das ist nur mein Problem und jeder der grundsätzlich mit der Richtung etwas anfangen kann, sollte ein Ohr wagen.

  7. Steppenwolf sagt:

    Ich weiß schon was du meinst… hab auch etwas gebraucht um mir dahingehend eine Meinung zu bilden. Erst fand ichs auch eher so lala aber nach zwei, drei Song hab ichs verstanden – mein ich zumindest 😅
    Ich kanns aber verstehen wenn dieses ,,Erlebnis“ ausbleibt. Hat wohl auch mit dem persönlichen geschmack zutun.

    1. Stormy sagt:

      😁 frag mich mal in zwei, drei Jahren.
      Ist mir auch schon passiert das ich plötzlich zum Fan von Bands wurde die ich vorher überhaupt nicht abkonnte.
      Der Mensch und sein Geschmack können sich ändern, oder anders ausgedrück: Oh Gott, ich werd alt. 😉

  8. nili68 sagt:

    Ohne Erklärung hätte ich das für ’ne Parodie gehalten. Ich mag auch ruhige Musik, damit hat das nichts zu tun. Scheint halt so gar nicht auf meinen Geschmack zugeschnitten (warum auch?), deshalb keine Note und anderen viel Spaß damit. 🙂

  9. Steppenwolf sagt:

    Absolut! Oder wenn man’s genau nimmt: der mensch und sein Geschmack werden sich verändern.
    Frag mich mal, ich geh auf die 30 zu 🤨

    1. nili68 sagt:

      Das kommt auch darauf an, welchen Stellenwert Musik für einen hat, aus welchem Grund man die hört usw. Es gibt durchaus alte Leute, die hören nicht nur eine Musikrichtung, sondern sogar nur einen Interpreten, wie z. B. Elvis oder AC/DC. Only, nichts anderes. Ist ja auch nicht verboten..

  10. elLargo sagt:

    Gefällt mir richtig gut, kannte Hällas gar nicht. Das ist für mich warme, spielfreudig Zeitlose Rockmusik 😄

    8/10
  11. der holgi sagt:

    Wirklich gutes Zeug, richtig gutes Zeug 😀

    was ich doof finde ist das Konzept; es reicht nicht die späten 70er musikalisch 1:1 zu kopieren, nein, man muss auch noch so aussehen dabei wie damals, so geht Musikal für RockFans 🙂

  12. Steppenwolf sagt:

    Kommt denk ich immer darauf an was Musik für jeden einzelnen darstellt. Für den einen ist neben der auditiven Wahrnehmung, das visuelle nicht ganz unbedeutend. Es gibt bestimmt auch Leute die da total nostalgisch werden, wenn sie sich in der Zeit zurück versetzt fühlen. Außerdem ist das doch auch in anderen Genres so, das man seinem Auftritt mit einem bestimmten auftreten das gewisse etwas verleihen wollen. Im BM bepinstelt man sich halt das gesicht und die meisten deather sehen auch aus als ob sie noch in den 90ern stecken. Musiker die es auf die Spitze treiben (Mortiis) gibt es genauso wie Musiker denen das nicht so wichtig bzw egal ist (Liturgy). Da gibts wohl wie so oft mehr als eine Wahrheit.

    Eigentlich wollte ich aber schreiben: Wer die Hällas gut findet sollte sich auf jeden Fall mal die Tanith vom letzten Jahr anhören 👌

    1. BlindeGardine sagt:

      Die Tanith war/ist auch sehr cool, wobei mir Hällas noch etwas besser gefallen. Und wie gesagt, ich bin wirklich niemand, der total auf diese Retroschiene abfährt, die jeweilige Band muss schon irgendwie was Eigenes haben.

    2. der holgi sagt:

      alles hat seine Zeit, finde ich, und gerade das Visuelle ist flüchtig, weil idR oberflächlich, und eher unwichtig.

      Wenn ich ne RetroBand live sehe und die Musiker tragen Schlaghosen, Pornobremse und Vokuhila, dann fühle ich Fremdscham, isso. Das geht mir auch bei BlackMetalBands so, die sich anpinseln, oder Gruftis die wie Anfang 80 aussehen usw, am schlimmsten finde ich diese Revival-Bands oder Tribute-Bands, grusel….

      wie auch immer, die Musik ist mir am wichtigsten, Optik weitestgehend eher nicht.

      1. nili68 sagt:

        Ich finde das Visuelle wichtiger als die Musik, weil idR oberflächlich, und eher unwichtig. Style over Substance..

  13. Steppenwolf sagt:

    Gerade den Black Metal verstehe ich als eine Art Gesamtkunstwerk, bestehend aus der Musik und der Ästhetik und das geht anderen Leuten mit anderen Genres bestimmt auch so. Die Ästhetik muss allerdings nicht immer am Künstler selbst stattfinden, kann z.b. auch eine Art Bühnenshow sein. Da gibts viele wege seiner Musik das gewisse etwas zu verleien oder besser gesagt seine Musik als Kunst zu verstehen die mehr ist als nur hören. Vielleicht ein schlechtes Beispiel, weil etwas verrückt, aber Watain haben früher Kadaver auf die Bühne geschmissen, um neben den genannten auch die olfaktorische komponente mit rein zu nehmen. Darüber lässt sich natürlich diskutieren, ob man den Black Metal mehr oder besser versteht, wenn der Geruch von verwesung in der Luft liegt. Das muss jeder für sich selbst entscheiden… mit geht es nur darum aufzuzeigen, das es auch weitumfassender verstanden werden kann.

    1. nili68 sagt:

      Wer darauf wert legt, ist kein richtiger Musikliebhaber!

  14. Steppenwolf sagt:

    Also jeder Musiker der sich das Gesicht anmalt, um seine Musik auf eine andere Ebene zu heben ist also kein Musikliebhaber, obwohl er sein Leben ausschließlich mit Schreiben, Proben, Aufnehmen, Reisen, Gigs usw verbringt?!
    Auch eine interessante Aussage…

    1. nili68 sagt:

      Ich wußte, ich hätte den Smiley doch nehmen sollen. Natürlich hast du recht, mit Gesamtkunstwerk und so. Da es aber so offensichtlich ist, dachte ich, ich erlaube mir ein kleines Spässchen.. 😉

  15. Steppenwolf sagt:

    Offensichtlich ist das denk ich überhaupt nicht. Bin mir sogar ziemlich sicher das es da auch ganz andere Meinungen zu gibt bzw wurde das ja auch von jemanden geschrieben.

  16. Steppenwolf sagt:

    Oder war das auch ironisch gemeint? 🤔

  17. Steppenwolf sagt:

    Ironische ironie sozusagen

    1. nili68 sagt:

      Nein, natürlich spricht solche Kunst wie Musik mehrere Sinne an.. Gesamtkunstwerk eben. Das war so gemeint. 😉

      1. nili68 sagt:

        Dazu gehört sogar die Gestaltung des Covers usw. Das kann das Hörempfinden beeinflussen..

      2. nili68 sagt:

        Die Texte und, und, und..

  18. Steppenwolf sagt:

    Ja… obwohl ich das Cover hier ausklammern würde, weil’s nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Musik steht. Oder schaust du dir das Cover während des hörens an um die Musik besser verstehen zu können – ein Booklet hingegen schon eher.
    Bei den Texten bin ich bei dir, solang wir den Inhalt außen vor lassen und den Text bzw. Gesang als weiteres Instrument verstehen, der sich an der Musik orientiert.

    1. nili68 sagt:

      Für mich spielen da auch Sachen rein, die nicht direkt mit der Musik zu tun haben. Ein gutes Cover wertet eine Schrott-CD zwar nicht auf, kann bei einer guten aber das I-Tüpfelchen sein und, zumindest bei mir, auch das Hörempfinden beeinflussen, genau so wie gute Texte. Da ist aber jeder anders. Das meinte ich, als ich woanders schrieb, dass jeder Musik anders hört..