Obscenity Trial - Daydream

Review

Mit ihrem ersten „offiziellen“ Album „Here And Now“ konnten OBSCENITY TRIAL bereits einiges an Lob einheimsen, trafen die Jungs – bzw. der Junge – doch ziemlich genau den Geschmack der nach melodischem Elektropop lechzenden Fangemeinschaft. Zahlreiche wirklich nette Songs tummelten sich auf dem Album und auch live konnten OBSCENITY TRIAL als Support von AND ONE überzeugen.

So war es klar, dass schnell die Frage nach neuem Material aufkam, die OBSCENITY TRIAL – aka Mastermind Oliver Wand – mit der nun vorliegenden „Daydream“-EP beantworten. Bunt gefüllt präsentiert sich diese 10-Track-EP und erneut muss man sagen, dass das deutsche Label INFACTED RECORDINGS erneut ein klares Zeichen gibt, dass man mit Qualität und Quantität die Fangemeinde auch „nur“ mit einer EP zufrieden stellen kann.

Die ersten sechs (neuen!) Songs der EP stellen eine Art Mini-Album dar und dürften vor allem auch die Generation der inzwischen leicht gesetzten Mitt-30er ansprechen. Sehr entspannt & sehr poppig präsentieren sich OBSCENITY TRIAL beginnend vom eingängigen Titeltrack „Daydream“ bis hin zum abschließenden „Book Of Love“. Es fällt auf, dass die Songs insgesamt etwas reifer, zurückhaltender und weniger EBM-lastiger klingen als manch Song auf dem Album – wenn man den Begriff „EBM“ mit OBSCENITY TRIAL überhaupt in Verbindung setzen kann/darf. Schon das Album war eher poppig, die EP geht noch mehr in diese Richtung, wirkt dabei gleichzeitig auch deutlich entspannter. Gut, „7:30“ ist etwas schwungvoller, der Rest plätschert jedoch eher dezent entspannend vor sich hin, ist dabei allerdings stets unterhaltsam und bietet dabei 45 Minuten puren Elektropop-Genuss. Den Titelsong gibt es zum Abschluss noch in drei weiteren Versionen zu hören, von denen vor allem der richtig gut ins Ohr gehende Mix von AND ONE-Frontmann Steve Naghavi eine Bereicherung des tristen Alltags darstellen kann.

Gute Zutaten ergeben in der Regel ein gutes Essen – so auch hier: viele neue Songs, alle davon überzeugend, das alles auch noch zum günstigen Preis – was will man mehr ?! Vielleicht ein Video zu „Daydream“ ? Kein Problem, denn auch das findet man auf dieser EP…

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04.05.2007

Der metal.de Serviervorschlag

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